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Sie alle vereint eins: Der Gemeinschaftsgedanke

Die Fakten: 120 Jahre, 93 Mitglieder, 243 Touren, 181.000 Kilometer. 
Die Gefühle: Gemeinschaftsgeist, Solidarität, Lebensfreude.
Stolz blicken die 93 Männer und Frauen des Radfahrerclub Solidarität 1895 e.V. auf das Jahr 2015, denn sie feiern den 120. Geburtstag ihres Vereins. Doch sie eint mehr als nur dieses Jubiläum. Sie leben und erleben tagtäglich einen unwiderbringlichen Gemeinschaftssinn. „Es ist und bleibt uns das Wichtigste: Das hohe Niveau des Vereinslebens, die Begeisterung an der sportlichen Betätigung und am gemeinsamen Erleben beizubehalten. Denn Spaß in geselliger Runde  bedeuten  Erhaltung unserer Vitalität und Lebensfreude und damit unserer Gesundheit”, mit diesen Worten dankt Vereinsvorsitzender Eckhard Melzer den Mitgliedern zur Wiederwahl auf der jüngsten Mitgliedervollversammlung. 
Am Freitag vergangene Woche fand die turnusmäßige Wahl statt. Neben Eckhard Melzer gehören Manfred Krüger als zweiter Vorsitzender, Ilona Preußer-Heinrich, Angelika Günzel, Brunhilde Eichel, Rudolf Wiedemann und Margit Melzer zum Vorstand. „Wir versprechen hier, dass wir weiterhin unseren Auftrag als Verein erfüllen - die Förderung des Rad-Breitensports in Gera und Umgebung sowie anderer breitensportlicher Aktivitäten”, sprach Melzer stellvertretend. Und davon bietet der Radfahrerclub eine Menge. Denn bis am 7. März, 10 Uhr, wieder zum Anradeln vor der Orangerie eingeladen wird, stehen Gymnastik (montags, 15 Uhr, Turnhalle Eiselstraße), Nordic Walking (mittwochs, 10 Uhr, Treffpunkte variieren), Tischtennis (dienstags, 15 Uhr,  Turnhalle Eiselstraße) und den Winterwanderungen (sonntags einmal im Monat) im Terminkalender der Radfahrfreunde. „Ab März heißt es aber dann wieder ordentlich in die Pedale treten. Jeweils in drei Gruppen starten wir dienstags und sonnabends ab der Orangerie. Mit diesem drei Touren-Angebot zwischen 25 und 150 Kilometern ist für jeden etwas dabei. „Im letzten Jahr sind 72 unserer Radfahrer insgesamt 243 Touren gefahren und sind dabei ingesamt 181.000 Kilometer geradelt, dies entspricht viereinhalb mal um die Erde”, rechnet Manfred Krüger vor. 
Wichtig für und auf allen Touren: Die Fahrtenleiter. Zwei von ihnen wurden auf der Mitgliederversammlung für ihr zusätzliches ehrenamtliches Engagement gelobt.  „Die  Übungs- und Fahrtenleiter, es sind insgesamt 15, bilden das Rückgrat unseres Vereins. Ohne ihr ehrenamtliches und verantwortungsvolles Wirken wäre unser Vereinsleben, offen gesagt, überhaupt nicht möglich”, erklärt Melzer. Die beiden langjährigen Mitglieder Dieter Montag und Elke Angermann können sich nun über eine Auszeichnung freuen. „Dieter Montag kümmert sich um den Erwerb des Bundesradsportabzeichens, ist Fahrtenleiter vorrangig für die B-Gruppe seit 2004. Er ist unser ruhender Pol, aufgrund seiner Ausgeglichenheit, Rücksichtnahme und achtet stets darauf, dass keiner über- aber auch nicht unterfordert wird”, mit diesen Worten dankt der Vorstand Dieter Montag. Er ist seit 2002 im Verein, fährt seit seiner Kindheit Fahrrad, liebt die Natur, das sportliche Erleben und schätzt die Geselligkeit im Verein, denn das „ist wesentlicher Bestandteil des sportlichen Treibens.” Elke Angermann ist ebenfalls seit 2002 Mitglied. „Neben ihrer Fahrtenleitertätigkeit seit drei Jahren für B- und C-Gruppe, kümmert sie sich im Verein um die Mitglieder, die nicht mehr können. Sie organisiert Geburtstage und andere Festlichkeiten”, würdigt Melzer ihr Engagement. Elke Angermann schätzt am Verein, dass „es mich beflügelt, wenn wir gemeinsam etwas unternehmen.”      
Und immer gilt: der Langsamste bestimmt das Tempo”, betont Melzer. Diesen Ehrenkodex weiß auch Kornelia Hoffmann zu schätzen. Seit Oktober ist sie Mitglied und damit fast die jüngste im Bunde. „Ich bin vor kurzem nach Gera gekommen und habe etwas gesucht, bei dem ich Bewegung und zugleich Anschluss finde. Dieser Zusammenhalt, der hier im Verein wirklich gelebt wird, hat mich begeistert. Nicht nur das gemeinsame Radeln und Zähne zusammenbeißen auf kniffligen Streckensituationen, sondern auch und vor allem das gesellige Miteinander, ob freudiges oder trauriges Ereignis, wird hier groß geschrieben. 
Natürlich soll in diesem Jahr mehr als nur das altbewährte Tourenprogramm auf dem Plan stehen, denn schließlich gilt es ein Jubiläum zu feiern. „Es soll drei große Veranstaltungen geben. So werden wir uns am Hofwiesenparkfest beteiligen, ein Picknick im September und die große Festveranstaltung im November organisieren”, umreißt Melzer kurz den Jahresablauf. 
Und wer glaubt, mit 181.000 Kilometern geben sich die Radler des Radfahrerclubs Solidarität zufrieden, der irrt gewaltig. „Im Sommer werden wir nach Cesenatico in Italien und nach Boltenhagen reisen. Vom 23. Juli bis 5. August findet das Bundesradsporttreffen in Boltenhagen statt. Von Gera aus werden wir eine Woche vor der Veranstaltung mit dem Rad starten. Wobei wir nach Cesenatico mit dem Bus reisen, um dann dort einige Höhen- und Streckenkilometer abzulegen”, so Melzer. Bereits seit fünf Jahren reist eine angestammte Truppe nach Italien. 
Wer mehr über die Vereinstätigkeit erfahren möchte, ein Klick auf www.rcfgera.de oder ein Anruf unter ( 5521844 genügt. 

( Fanny Zölsmann, 07.02.2015 )

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