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Im Einzel, Doppel und Mixed um den Titel

Nach 2010 und 2012 holt der „OTG 1902 Gera“ in diesem Jahr wieder nationale Titelkämpfe im Badminton nach Gera. Um genau zu sein geht es bei den Deutschen Meisterschaften der U15, U17 und U19 um den Nachwuchs, welcher vom 6. bis zum 8. Februar in der Panndorfhalle um die einzelnen Titel kämpfen wird. Erstaunlich ist, dass in Deutschland mittlerweile über 200.000 Badmintonfreunde organisiert in Vereinen spielen und die Zahl der Spieler weiter steigt. „Es gibt 16 Landesverbände und dazugehörig Hunderte Vereine. Allein in Thüringen sind es bereits 137 Vereine, in denen knapp 4.000 Sportler aktiv sind. Von diesen, nehmen 43 Vereine aktiv an Wettkämpfen und Ligaspielen teil. In unserer Region sind das vor allem der austragende Verein OTG 1902 Gera und der SV GutsMuths Jena, der mit einigen Spielern bei den Meisterschaften vertreten sein wird“, erklärt Volkmar Burgold, Präsident des Thüringer Landesverbandes. Beide spielen in der Regionalliga wobei es die Geraer in dieser Spielzeit etwas schwerer haben, da durch Weggang und Verletzungspech bisher nicht alles so reibungslos lief wie gewünscht. Doch das haut die 80 Mitglieder starke Sektion nicht um und so kämpft man in dieser Saison in erster Linie um den Nichtabstieg, wobei man voller Zuversicht ist, dies zu schaffen. „Jetzt konzentrieren wir uns auf die Ausrichtung der Meisterschaften in der Panndorfhalle. Finanziell stemmen wir das Ganze mit Hilfe des Landesverbandes. 

 Bei der Organisation, die bereits seit Monaten läuft und der Durchführung sind die Vereinsmitglieder gefragt. Hier packt jeder mit an und durch die zusätzliche Hilfe von Familie und Freunden sind wir für das Februarwochenende bestens gerüstet“, erzählt Steffi Seliger vom OTG 1902 Gera e.V. stolz zur bisherigen Vorbereitung.

Offiziell eröffnet werden die Meisterschaften am Freitag zur Mittagszeit (11.45 Uhr). Dann folgen auch gleich die ersten Runden im Mixed sowie am Nachmittag die ersten Duelle im Einzel. Den Sonnabend (ab 9 Uhr) kann man als Hauptwettkampftag auf acht Spielfeldern betrachten. Am Sonntag erleben die Zuschauer zunächst die Halbfinals und ab 12 Uhr schließlich alle Matches um Gold. Wohl wissend um die Stärke traditionell erfolgreicher Landesverbände, schauen sie nach den Gruppenmeisterschaften natürlich auch gern auf ihre Lokalmatadoren: Sieben Aktive vertreten Thüringer Vereine bzw. das Talentzentrum in Jena.

Damit gemeint sind unter anderem Julian Voigt (SV GutsMuths Jena), der inzwischen in Mülheim a.d. Ruhr am Olympia-Stützpunkt trainiert, Marie-Christin Voigt, die sich erstmals für die Deutschen Meisterschaften qualifizierte und der mehrfache Landesmeister Lennart Notni (SV GutsMuths Jena) der ebenfalls im Einzel antreten wird. Mit dabei sind auch die 2001 geborenen und somit jahrgangsjüngeren Leander Adam (SV GutsMuths Jena) und Florian Wohlgemuth (VSG Bad Frankenhausen), die sich im Doppel beweisen werden. Die beiden Talente Maria Kuse und Paul Werner Dingethal vom SV Lok Staßfurt zeigen unter Thüringer Blickwinkel einen Weg, der nun mit der offiziellen Berufung von Jena als DBV-Nachwuchsstützpunkt Mitteldeutschland auch umgesetzt werden soll: Beide lernen und trainieren am Sportgymnasium Jena und sicherten sich Teilnahme über die Norddeutschen Gruppen-Meisterschaften bzw. mit beachtlichen Erfolgen in Turnieren zu den Deutschen Ranglisten. Noch unsicher ist die Teilnahme von einigen Mitgliedern des austragenden Vereins aus Gera. Diese können sich über die Nachfolgeliste für die Meisterschaften qualifizieren. Vorausgesetzt einige Teilnehmer erscheinen am Wettkampfwochenende nicht. Durch Verletzungen und dadurch entstandene Pausen konnte sich hier keiner direkt qualifizieren, aber man ist guter Dinge, dass zu den Meisterschaften auch einige Mitglieder des Vereins antreten werden. Mitfiebern und anfeuern ist natürlich auch erlaubt und so freut man sich auf zahlreiche Zuschauer zum Event. Ein Tagesticket kostet dabei 3 Euro und ein Wochenendticket 5 Euro. Der Einsatz des modernen DBV-Scoring-Systems, einer Anzeige mit Flachbildschirmen hinter den Spielfeldern, verschafft den Zuschauern vor Ort eine bessere Übersicht, so dass man bei acht Spielfeldern jeden einzelnen Zwischen- oder Endstand mitbekommt. Auch wenn die Sportart weiter an Boden gewinnt, gehört sie noch immer zu den Randsportarten in Deutschland. Das sieht man schon an der jährlichen Sportförderung durch das Land, welche im Jahr 2014 eine Summe von 2.500 Euro erreichte.

( Lars Werner, 31.01.2015 )

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