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Ring der Tangente hat sich geschlossen

Seit Mittwoch rollt der Verkehr durchgängig über die Süd-Ost-Tangente. Zahlreiche Geraer hatten sich zur feierlichen Übergabe durch Thüringens Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel und Geras Oberbürgermeister Ralf Rauch eingefunden. Das größte innerstädtische Vorhaben Thüringens hat knapp 139 Millionen Mark gekostet, die Stadt beteiligte sich mit 50,1 Millionen Mark.
Ministerpräsident Dr. Vogel stellte die Baumaßnahme in den Gesamtkomplex der Verkehrplanungen für Ostthüringen und ging bei dieser Gelegenheit auch auf die Bahnanbindung ein: "Wir werden nicht eher ruhen, bis die Mitte-Deutschland-Schienenverbindung von Weimar nach Glauchau zweispurig und elektrifiziert befahrbar ist.
Die Tangente war schrittweise in sieben Abschnitten fertiggestellt worden. Größtes Einzelbauvorhaben war dabei die neue Ochsenbrücke, die allein knapp 40 Millionen gekostet hat.
Als historisches Bauwerk und zentrale Säule der Verkehrspolitik der Stadt Gera bezeichnete Oberbürgermeister Ralf Rauch die Süd-Ost-Tangente. Die Straße gebe der Infrastruktur in Gera enormen Auftrieb. Rauch erinnerte daran, das die Pläne für das Projekt bis in die achtziger Jahre zurückreichen. Am heutigen Tag der Übergabe bestätige sich das konsequente Festhalten an dem Großprojekt. "Obwohl dadurch über Jahre Investitionsmittel gebunden wurden, war der Weg genau richtig", sagte Rauch. Denn die Süd-Ost-Tangente entlaste nicht nur wichtige innerstädtische Straßenverbindungen, sondern bringe auch erhebliche Zeiteinsparungen. Gleichzeitig könnten wegen der Entlastung Besucher die Innenstadt viel bequemer erreichen als bisher. Jetzt müsse jeder Verkehrsteilnehmer die Vorteile der neuen Verkehrsverbindung für sich abwägen und neue Fahrgewohnheiten entwickeln.
Mit der vom Freistaat Thüringen angekündigten Fortsetzung der Süd-Ost-Tangente bis zur Autobahn werde das Projekt bis zur Bundesgartenschau vollendet.

( 09.12.2000 )

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