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Einblicke in das Innere

Gera (NG). „Briefe des van Gogh“ ist der Titel einer Mono-Oper von Grigori Frid, die Theater&Philharmonie Thüringen am 25. Oktober in der Bühne am Park Gera herausbringt. Die Premieren-Vorstellung beginnt am Sonnabend, 19.30 Uhr.

Zu Lebzeiten verkannt und ob seiner ausdrucksstarken, farbintensiven Malweise als unverkäuflich geltend, avancierte Vincent van Gogh posthum zu einem der bekanntesten und beliebtesten Maler unserer Zeit: Seine Gemälde hängen in den bedeutendsten Museen, erzielen auf Auktionen Rekordpreise und zieren als Poster oder Kalender unzählige Wohnzimmer.

Über 600 Briefe, die er zwischen 1872 und 1890 an seinen Bruder Theodorus („Theo“) van Gogh schrieb, geben Einblicke in das Innere des gesellschaftlichen Außenseiters, dessen Werke von einem radikalen, kompromisslosen Künstlertum zeugen. Die Briefe Vincents an Theo lieferten für Grigori Frid den Fundus für eine Textcollage von Erlebnissen, Gemütszuständen und profund reflektierten Gedanken. Nur ungefähr einzelne Lebensstationen verfolgend, skizziert die Mono-Oper konkret musikalisch ausdeutend, sensibel und hoch emotional ein intimes Bild Vincent van Goghs.

In der Spielzeit 2010/2011 stand bei TPT schon eine Mono-Oper von Grigori Frid erfolgreich auf dem Spielplan: „Das Tagebuch der Anne Frank“. Der 1915 in St. Petersburg geborene Komponist ist der Sohn eines Literaturjournalisten und einer Pianistin, die wegen des Bürgerkrieges immer wieder auf der Flucht waren und in verschiedenen russischen Städten lebten. Die Oper „Briefe des van Gogh“ entstand im Jahre 1975, kurz nach dem 60. Geburtstag des Komponisten. Grigori Frid verstarb 2012 in Moskau.

( vorstufe, 24.10.2014 )

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