Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Für den Schutz und für die Stadt

Es soll eine in dieser Form noch nie dagewesenen Veranstaltung werden – für Gera sowieso, aber auch das ganze Bundesgebiet betreffend: die  „Ausstellung und Fachkonferenz für Katastrophenschutz“, kurz: PROtect, vom 5. bis 7. September im Kultur- und Kongreßzentrum. 
Schon beim Namen haben sich die Initiatoren etwas gedacht: „Damit ist zum einen der Kerngedanke, nämlich das Thema Schutz, beinhaltet und zum anderen symbolisiert das Wörtchen ‚PRO‘ den Nutzen für unsere Stadt,“ so Bürgermeister Kurt Dannenberg, der bereits kurz nach seinem Amtsantritt die Idee einer großen Fachkonferenz für den Katastrophenschutz ins Leben rief. Ziel soll sein, ausreichend Erkenntnisse zu gewinnen, um ein Übungskonzept für Gera im Falle einer neuerlichen Katastrophe wie dem Juni-Hochwasser im vergangenen Jahr zu erstellen. 
„Für solch ein Konzept brauchen wir dringend die Einschätzungen von Experten und die Erfahrungen von außerhalb. Die ‚PROtect‘ soll uns entscheidende Aufschlüsse geben und wir im Katastrophenstab der Stadt sind uns sicher, sich die gewonnenen Erkenntnisse unsere Arbeit sehr bereichern werden“, so Dannenberg, der die Veranstaltung in vier Themenkomplexe unterteilt: Katastrophenschutzmanagement, Bürgerinformationen, Zusammenbindung von Rettungs-/Schutzkräften und Polizei sowie die Verbesserung der baulichen Vor- und Nachsorge.
Zu diesen Thematiken werden an den drei Tagen Experten, Unternehmen, Behörden, Rettungs- und Schutzkräfte und natürlich die Bürger in den Dialog treten. Es werden im und um das KuK diverse Vorträge, Workshops, Diskussionen und Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch stattfinden – ein Großteil davon transparent, öffentlich und eintrittsfrei. „Auch für die nichtöffentlichen Veranstaltungen kann sich jeder Interessierte anmelden und nach dem Entrichten einer Gebühr daran teilnehmen. So wollen wir einen wirklichen Expertentalk anstelle einer breiten Grundsatzdebatte erreichen“, erklärt der Bürgermeister. Anmeldeschluss für Besucher ist der 1. September. 
Begleitet wird die Konferenz von einer Fachausstellung, bei der sich Firmen und ihre Produkte rund um das Thema Sicherheit und Katastrophenschutz präsentieren können. 
Die Stadt Köln wird eigens mit einem Hochwasserkompetenzmobil aufwarten und auch eine Ausstellung der Rettungs- und Schutzkräfte (THW, ASB, DRK, Berufs- und Freiwillige Feuerwehr sowie bundeswehr) wird zu sehen sein.
Unternehmen und Firmen, die sich ebenfalls an der Fachausstellung beteiligen möchten, haben noch bis 15. August die Möglichkeit, sich anzumelden. Alle Anmeldeinformationen und den vorläufigen Konferenzplan gibt es unter www.gera.de/protect. Bisher haben sich sieben Aussteller angemeldet.
„Wir freuen uns über interessante und aufschlussreiche Beiträge zur Konferenz. Dazu haben wir u.a. Beteiligungen aus Magdeburg, dem Altenburger Land, der Hochwasssernotgemeinschaft Rhein oder auch der TLUG. Gerne würden wir uns aber noch einige einheimische Aussteller wünschen“, geht auch Pierre Lüderitz vom Fachdienst Katastrophenschutz von einem, zumindest inhaltlichen, Erfolg der Veranstaltung aus. 
Bereits eine Woche zuvor, ab dem 30. August, ist eine Fotoausstellung mit Bildern zum Hochwasser 2013 in den Gera Arcaden zu sehen. „Wir wollen dabei die Menschen zeigen, wie sie sich gegenseitig halfen und in der schlimmen Zeit zusammenhielten“, beschreibt Helma Stumm vom Senior Kompetenz Team die Absicht der Bilderreihe.


( Benjamin Schmutzler, 15.08.2014 )

zurück