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Seit dieser Woche neue Räumlichkeiten für alle Generationen

Der Stadtteil Bieblach besteht nun seit 65 Jahren und ist seit 1996 durch seine vielen Grünflächen ein Denkmalensemble geworden. Genau das macht es aus, in diesem Stadtteil zu wohnen und ihn zu erhalten.

In den vielen Jahren ist es Bieblach gelungen, ein Netzwerk aufzubauen, in dem ein gemeinsames Wirken mit den Vereinen und Einrichtungen entwickelt wurde. Bis heute sind die Wohnungen schon ganz oder teilweise saniert. Aus diesem Grund wurde die neue Begegnungsstätte für Bieblacher Bürger von der GWB „Elstertal“ am 30. Juli in der Erich-Mühsam-Straße 2 eröffnet. Zu ihnen zählen etwa 2.000 Wohnungen am Bieblacher Hang. Als Vermieter möchten sie die Bedingungen der Vereine und Interessengruppen verbessern. Die Geschäftsleiterin Martina Schramm meint in der Eröffnungsrede: „Es gibt noch viel zu tun, aber wir möchten das Leben lebenswert machen.“ Ebenso meint sie, dass der Zusammenhalt von Vereinen und Interessengruppen gefördert werden muss. So entstand die Idee zu einer neuen Begegnungsstätte in Räumlichkeiten, die jede Generation nutzen kann.

Zur feierlichen Eröffnung am Mittwoch, sangen die Kinder aus der Kita „Krümel“ viele schöne Lieder, die sie mit selbstgebastelten Requisiten untermalten. Die Kita ist eine Begegnungsstätte, die mit der GWB „Elstertal“ zusammenarbeitet. Diese Kooperation der beiden ist durch gelbe Fußspuren auf dem Gehweg zwischen den beiden Begegnungsstätten gekennzeichnet. Ein weiterer Partner ist der DRK - Kreisverband Gera-Stadt e.V., welcher seit 2007 die Sprechzeiten, Veranstaltungen und Vorträge managt. Durch Karin Opitz werden wöchentlich Blutdruck- und Blutzuckermessungen angeboten. Ebenso leitet sie eine Walkinggruppe und den Seniorensport. Weitere Angebote sind der Treff der Selbsthilfegruppe „Die Brücke“, eine Mal- und Fotogruppe und die Beratung des Deutschen Familienverbandes. Donnerstags wird zum Kaffeeklatsch eingeladen, bei dem man sich über das Neueste austauschen kann und eine individuelle Veranstaltung ist geplant. Zu diesen Terminen können die Mieter Anmerkungen vorbringen, aber auch eigene Vorschläge sind erwünscht. Die Wohnungsbaugesellschaft versucht, jede Idee so gut wie möglich umzusetzen. Martina Schramm betont: „Die Mieter können alle Angebote so nutzen, wie sie das möchten.“

Die neuen Räumlichkeiten sind nun größer und heller als vorher und sollen Platz für die Vereine bieten, aber auch zu einer gemütlichen Gesprächsrunde einladen. Es sind großzügige und freundliche Räume, die eine bessere Akustik und mehr Platz bieten. Auch eine Küche ist vorhanden, die jeder benutzen kann. Des Weiteren wurde die Lage der Begegnungsstätte um einiges verbessert. Auch andere Gruppen können die Räumlichkeiten, für z.B. Ausstellungen, nutzen. Zur Zeit kann man die erste Ausstellung „Straßennamen am Bieblacher Hang“ und Tafeln über den Bieblacher Geschichtsweg bewundern.

Die Zusammenarbeit mit der DRK, der Volkssolidarität und dem Familienverband soll auch an dem neuen Standort fortgesetzt werden. Das breite, vielfältige Spektrum an Angeboten ist für die Bürger des Stadtteils Bieblach sehr von Nutzen und soll auch noch für weitere Vereine und Gruppen zur Verfügung stehen, denn Ziel und Wunsch ist es, einen hohen Nutzungsgrad der Räume zu erreichen.

Zur Zeit werden die Räume noch als Begegnungsstätte bezeichnet. Das liegt daran, dass die Räumlichkeiten noch keinen Namen haben. Hier sind alle Interessierten aufgerufen, ihre Stimme abzugeben und einen Namen zu finden. Dafür gibt es in der Erich-Mühsam-Straße 2 kleine Zettelchen, auf denen man sein Kreuz machen kann. Zur Auswahl stehen die Vorschläge „Eck.punkt“, „Treff.punkt. Bieblach“, „Mühsam.2“, „Frei.Raum“ oder „Elstertal.Treff Bieblach“. Die Ortsteilbewohner vor Ort können ihre Entscheidung treffen und dabei sogar noch etwas gewinnen.

( Anja Thamke, 01.08.2014 )

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