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.... die Arbeitszeiten flexibel werden

Variable Arbeitszeiten sind für Pflegekräfte im SRH Wald-Klinikum vorgesehen. Ab September wird hier ein sogenannter Flexipool etabliert, in dem Pfleger und Schwestern mit flexiblen Arbeitszeiten und flexibler Einsetzbarkeit arbeiten, kündigte SRH-Vorstandsvorsitzender Prof. Klaus Hekking während eines Pressegespräches an. Mit dem neuen Modell soll Personalschwankungen entgegengewirkt werden. Besonders in den Sommermonaten sei es oftmals zu Engpässen durch Urlaub und Krankheit im Pflegebereich gekommen. Dann könne viel schneller reagiert werden.

Für den Flexipool sind 6,8 Stellen vorerst vorgesehen. Sechs junge Leute, die in diesen Wochen mit den letzten Prüfungen ihre Ausbildung beenden, haben sich bereit erklärt, sich dem Neuen zu stellen. Darüber ist Pflegedirektorin Beate Kemter sehr erfreut. Sie kann dadurch die Einsatzpläne variabler gestalten, aber auch für die jungen Leute ist es eine Chance. „Wenn sie auch während ihrer Ausbildung alle Stationen durchlaufen, so können sie im Flexipool ihr Wissen vertiefen“, ist sie sich sicher. Dazu tragen nicht nur die laufenden Qualifizierungsmaßnahmen bei, sondern auch das Arbeiten in den unterschiedlichsten Stationen. So sieht das auch Alexander Böhm. Er ist einer der Freiwilligen, sie sich für den flexiblen Arbeitsplatz beworben haben. Sein Ziel ist es, breite Erkenntnisse auf allen Gebieten zu sammeln. Eventuell würde er ein Medizinstudium beginnen. „Praktische Erfahrungen und die Referenz, in so einem Pool gearbeitet zu haben, sind dabei von großem Vorteil“, bestätigt er. Doch der junge Pfleger sieht noch einen anderen Vorteil: „Was wir in der einen Abteilung lernen, können wir in eine andere weitertragen“, denkt er an die Zukunft.

Die Tätigkeit in dem neuen Projekt ist eine Herausforderung und geistig anstrengend. Die Mitarbeiter könnten auch nicht in Betriebsroutine verfallen, hebt Prof. Hekking weitere positive Momente des Flexipools hervor. Geschäftsführer Dr. Uwe Leder begrüßt den fachlichen Austausch zwischen den einzelnen Kliniken und Bereichen. Auch auf Spitzen in den Patientenzahlen könne nun besser regiert werden. Während für das gesamte Personal die Dienstpläne zwei Monate voraus sind, wissen die Mitarbeiter des Flexipools erst eine Woche zuvor, wo ihr Einsatzort ist, doch gebe es auch noch kurzfristigere Änderungen. Das Projekt ist zunächst für ein Jahr vorgesehen, könne auf zehn Stellen erweitert werden und wird durch die SRH-Hochschule für Gesundheit wissenschaftlich begleitet. 

( Helga Schubert, 11.07.2014 )

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