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Ich habe Mut und zeige, wer ich bin

Den Mut haben, sich zu präsentieren, mit anderen ins Gespräch zu kommen und zu zeigen, wer man ist, das ist die Intention von Heike Luther und dem gesamten Organisationsstab des Streetwork Gera e.V.. Mit dem multikulturellen Fest „Wir alle sind die Welt” lädt der Verein zur Weltumsegelung ein. Eine ganze Woche lang - von Sonnabend, 14. Juni, bis Sonnabend, 21. Juni, - stehen alle Kontinente hoch im Kurs. Und das Beste daran, das alles passiert an Ort und Stelle, direkt vor dem Kultur- und Kongreßzentrum. 

„Alle Veranstaltungen bieten ein Podium zur öffentlichen Auseinandersetzung mit den Kulturen der fünf Kontinente. Im Rahmen von interessanten Diskussions- und Informationsrunden werden die Besucher angeregt, sich mit den verschiedenen Ansichten, Ritualen und Lebensgewohnheiten auseinanderzusetzen, um diese besser zu verstehen. Wir wollen erreichen, dass Menschen mit Vorurteilen aufgeklärt werden und offene Fragen sollen klare Antworten erhalten. ‚Von den anderen lernen‘ soll eine Bereicherung des eigenen Horizontes sein”, erklärt Heike Luther.

Rund 50 Flüchtlinge und Migrannten, die in Gera leben, zeigen woher sie kommen, mit welchen Traditionen und welcher Musik, Kunst und Kultur in ihrem Land gelebt wird. Nachdem der Sonnabend, 14. Juni, ganz im Zeichen des multikulturellen Miteinanders steht, wird an den fünf Tagen danach jeweils von 9.30 bis 18 Uhr ein Kontinent im Mittelpunkt stehen. Der Sonntag wird europäisch, der Montag amerikanisch, asiatisch wird es am Dienstag, „Down under” nach Australien geht es am Mittwoch und am Freitag steht Afrika auf dem Programm.

Der Startschuss fällt aber erst einmal am Sonnabend, 10 Uhr, durch den Vorstand des Streetwork Gera e.V.. Dann geht es los mit den vielseitigsten Aktionen. So erwartet die Besucher u.a. eine Greifvogelvorführung, Shishas zum Anfassen und Ausprobieren und das ganz legal. Sowohl Inseln der Demokratie als auch Filme unter den Titeln „Illegal - Jeder Mensch ist ein Ausländer”, „Haltet Sie auf!”, „Mehmet”, „Leroy räumt auf”, „Black & White” laden zum Diskutieren und Nachdenken ein. Und da Essen verbindet, können sich die Besucher durch die europäische Küche kosten. Abtrainiert werden die kleinen Pfunde dann im Anschluss bei den vielen zahlreichen sportlichen Reizen. Wer sich eher etwas Ruhe nach dem Essen gönnen möchte, der findet sicher bei der Ausstellung „Nepal - Land und Leute” oder „Waren aus Asien” eine kleine Verweilpause.

Gegen 13 Uhr werden zwei Reden von Landtagspräsidentin Birgit Diezel und Schauspieler Andreas Schmidt-Schaller erwartet.

In verschiedenen Zelten, ob Tipi, Berberzelt oder Jurte, gibt es die unterschiedlichsten Angebote. „Während das eine Zelt zum Schmökern, Lesen und Stöbern einlädt, wird in einem anderen gekocht oder Musik gemacht. Natürlich stehen auch Erfahrungsberichte von so manchem Reisenden auf dem Programm. Denn nicht nur die Migrannten erzählen von sich, sondern auch die Gerschen, die sich die Welt vor Ort angeschaut haben. So wird das bereits bunte Programm mit Reiseberichten, Diskussionsrunden, Ausstellungen und Filmvorführungen abgerundet”, lockt Heike Luther alle interessierten Menschen der Stadt Gera, Kindergartengruppen und Schulklassen, Auszubildende und Studenten, Interessengemeinschaften, Vereine, Eltern und Großeltern mit ihren Kindern und Senioren an diesem multikulturellen Treffen teilzunehmen und sich im Rahmen der Angebote aktiv zu beteiligen. Gerade zur Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft sollte es doch gelacht sein, dass sich ganz Gera zu diesem einwöchigen Event sehen lässt. Denn am Sonnabend, 21. Juni, findet die große Abschlussfeier mit einem Integrationsfußballspiel im Stadion „Am Steg” statt.

Größeren Gruppen wird geraten, wenn sie an speziellen Angeboten teilnehmen möchten, sich vorher anzumelden: 7101080 oder per Mail an info@streetwork-gera.de. Der komplette Ablauf findet sich unter www.streetwork-gera.de.

Dieses Projekt entstand im Rahmen des Lokalen Aktionsplan Gera „Toleranz fördern - Kompetenzen stärken” und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

( Fanny Zölsmann, 13.06.2014 )

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