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Doppelerfolg für Debschwitzer RS

Vor einem Jahr hieß es für Gera, und nicht nur für sie: Land unter. Noch sind nicht alle Schäden der Hochwasserkatastrophe beseitigt. Ein Jahr später zeigt sich das Wetter jedoch von seiner besten Seite und bescherte dem SSV Gera 1990 soviele Teilnehmer am 9. Tag des Geraer Radsports um den „Olaf Ludwig Pokal 2014“ wie noch nie.

Bereits im Vorfeld rechneten die Veranstalter, der SSV Gera 1990 und das Schulamt Ostthüringen, mit einem Teilnehmerrekord. Fast 250 hatten zugesagt und auch wenn es am Ende nur 222 Teilnehmer waren, waren es immerhin 29 mehr als im Vorjahr.

Die Hoffnung von Schulsportkoordinator Thomas Schmohl nach der achten Auflage im Vorjahr, dass sich noch mehr Schulen an diesem deutschlandweit wohl einmaligen Radsport-Highlight beteiligen, hatte sich zwar bei der neunten Auflage nicht erfüllt, aber die wachsende Teilnehmerzahl, das gezeigte sportliche Niveau wie auch die perfekte Organisation, ließen bei ihm keine Enttäuschung aufkommen.

Festzustellen war auch, dass in diesem Jahr mehr auf Klasse als auf Masse gesetzt wurde. Sicherlich verlockend ist der finanzielle Anreiz für die Schule, die in den teilnehmenden Klassenstufen die jeweils meisten Teilnehmer stellt. Es darf aber auch etwas weniger sein, wie sich bei der Grundschule „Hans Christian Andersen“ zeigte, die sich in der Klassenstufe vier den Olaf-Ludwig-Pokal sicherte, welcher nach der Platzziffer der drei Zeitschnellsten der jeweiligen Schule vergeben wurde.

Weitere Pokale wurden durch den Namensgeber Olaf Ludwig, Olympiasieger von 1988 und Ehrenbürger der Stadt Gera, übergeben, und zwar an die Drittklässler der Kneipp-Grundschule „Saarbachtal“ sowie bei den fünften und siebten Klassen an die Regelschule Debschwitz und in der Klassenstufe sechs an die Integrierte Gesamtschule Lusan.

Als Sieger konnten sich feiern lassen: Damian Hartkopf (GS Erich Kästner), Fin Marvin Nixdorf (Pfortner GS), Dennis Kühn, Domenik Wolf und Domenik Seidenzahl (alle RS Debschwitz).

Eine zusätzliche Ehrung gab es für die Schulen, die in den jeweiligen Klassenstufen die meisten Aktiven an den Start geschickt hatten. Dies waren die GS Otto Dix, GS Saarbachtal, RS Debschwitz, IGS und das Goethegymnasium. Für viele der Teilnehmer war der Kampf gegen die Uhr auf einem Rennrad ein „erster Versuch“, der Lust auf mehr machen sollte. So auch der Wunsch von Olaf Ludwig, der in diesem Event eine Werbung für den Radsport sieht. Was den Tag des Geraer Radsports so attraktiv werden lässt, ist auch die Vielseitigkeit der Angebote. Diese reichen von der Hauptdisziplin 500 Meter-Zeitfahren, über das Geschicklichkeitsfahren, den Tretfrequenztest, Schlussweitsprung bis zum Hindernisparcours, Stackline und Volleyball. Und wer sich ganz einfach mal entspannen wollte, konnte sich einen Film über Olaf Ludwig ansehen.

Für alle Teilnehmer gab es eine Urkunde sowie eine Autogrammkarte. Zusätzlich gab es für die jeweils drei Erstplatzierten jeder Klassenstufe, getrennt nach Jungen und Mädchen, einen Sachpreis. Auch im kommenden Jahr wird es wieder einen Tag des Geraer Radsports um den „Olaf Ludwig Pokal“ geben.

( Reinhard Schulze, 06.06.2014 )

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