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Ein Haus voller Bildung

Es ist ein Kommen und Gehen. Die private Fachschule für Wirtschaft und Soziales im Gewerbepark Keplerstraße 48 hatte für den vergangenen Sonnabend zum Tag der offenen Tür eingeladen. Eigentlich keine Besonderheit für eine Bildungseinrichtung. Doch ganz so alltäglich ist dieser Tag nicht, denn in diesem Jahr steht die öffentliche Präsentation im Zeichen des 20-jährigen Schuljubiläums. „20 Jahre Soziale Bildung – 20 Jahre Schule“ so das Motto dieses doch besonderen Tages der offenen Tür. Und noch etwas hat die Private Fachschule zu bieten, worauf sie besonders stolz ist: Sie wurde im Vorjahr mit dem Schulpreis geehrt. 
Auch sonst hat die Fachschule einiges zu bieten. Da sind die künstlerische Gestaltung der Aufgänge, die schmucke Außenfassade sowie die neu gestaltete Außenanlage und, nicht zu vergessen, der Panoramablick von der obersten Etage über die Stadt. Ideengeberin dabei: Ines Barth, Lehrerin für Hauswirtschaft, die im Rahmen ihrer Ausbildung zum Meister ihren persönlichen Beitrag zur Verschönerung ihrer Schule leistet.
„Wissen Sie eigentlich, welchen Schatz sie in Gera haben? Uns!“ – Mit diesen Worten empfing Albrecht Schulz, Geschäftsführer der Fachschule für Wirtschaft und Soziales, Geras Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn. Zur Begrüßung wurde der Geraer Rathauschefin eine Kette mit einem Unikat aus Porzellan überreicht, welches speziell für das 20-jährige Schuljubiläum für die Mitarbeiter von dem Dipl. Designer Gerd Glage aus Suhl in den unterschiedlichsten Variationen gefertigt wurde. Gegenwärtig werden 1.350 Schüler in zwölf verschiedenen Bildungsgängen unterrichtet, die auf fünf Stationen in Thüringen verteilt sind. Ausgebildet wird am Standort Gera in den Fachrichtungen: Heilerziehungspfleger, Sozialassistent, Heilpädagoge, Sozialarbeiter, Podologe und Erzieher. Derzeit besuchen 260 Schüler in 14 Klassen die Private Fachschule, wo sie von über 30 Mitarbeitern in Festanstellung betreut werden. Hauptsitz des Bildungsinstitutes ist Erfurt und doch entschied sich der aus Erfurt stammende Lucas Martin für eine Ausbildung in der Niederlassung  Gera. „Meine Freundin ist hier an der Schule, Fachrichtung Erzieher. Ich habe nur gutes über die Schule in Gera gehört, da fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Andererseits erspart es uns eine Fernbeziehung“, so der 22-Jährige. „Und wir haben einen netten Schüler mehr“, scherzt Fachlehrerin für Hauswirtschaft Ines Barth. In diesem Jahr beendet er seine zweijährige Ausbildung zum Sozialassistenten. Es folgen drei weitere Jahre zum Erzieher. Danach würde er gern als Horterzieher arbeiten. Erfahrungen dafür bringt Lucas Martin schon mit. Nach seinem Realschulabschluss absolvierte er ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Erfurter Regelschule, wo er neben seiner Tätigkeit im Schülerclub auch bei anderen außerunterrichtlichen Aktivitäten tätig war. 
Für Christin Oettler ist der Besuch der privaten Fachschule ein zweiter Neuanfang. Als gelernte Fleischfachverkäuferin fand sie nach der Geburt ihres Sohnes keine neue Anstellung. Inspiriert  von der Cousine ihres Mannes, entschied sie sich für die Ausbildung zum Sozialassistenten, später dann zur Heilerziehungspflegerin. Ihr künftiges Tätigkeitsfeld sieht die 29-jährige Weidaerin in der Arbeit mit behinderten Menschen, in einer Integrativen Einrichtung sowie auch auf einer Wachkomastation. 
Während des Rundgangs mit Geras Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn verwies der Geschäftsführer, der begleitet wurde von der Leiterin des Bildungszentrums Petra Buchmann und der stellv. Schulleiterin Susanne Hiltl, auf die enge Verzahnung von theoretischer und praktischer Ausbildung. So gibt es ein eng vernetztes System mit zahlreichen Praxiseinrichtungen. Weiterhin gibt es u.a. sehr enge Kontakte zu Kitas, Grundschulen, Pflegeinrichtungen sowie Kinder- und Jugendzentren. Dr. Viola Hahn würdigte das Bildungsengagement der Fachschule und bezeichnete es als „ein echtes Kleinod für unsere Stadt“. Für die Zukunft wünschte sie der Einrichtung weiterhin viel Erfolg, den Schülern viel Freude und viele junge Botschafter.

( Reinhard Schulze, 02.06.2014 )

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