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Start eines modernen Callcenters

Der Wirtschaftsstandort Gera kann einen sehenswerten Erfolg verbuchen. Das deutschlandweit und auch im Ausland agierende Dienstleistungsunternehmen „buw operations“ hat im ehemaligen gerana-Gebäude am Stadtgraben ein modernes Callcenter eröffnet. Dafür wurden bislang 1,8 Millionen Euro investiert. Mit der Sanierung und dem Umbau der Industriebrache sollen in den nächsten Jahren bis zu 400 Arbeitsplätze geschaffen werden. Schon jetzt beschäftigt das mittelständische Unternehmen rund 160 Mitarbeiter und will bis Weihnachten die Marke von 200 Beschäftigten überschreiten.
Zur feierlichen Einweihung des Servicescenters vor mehr als 100 Gästen aus Wirtschaft und Politik, darunter Landtagspräsidentin Birgit Diezel und Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn, durchschritten „buw“-Geschäftsführer Daniel Benzenhöfer und Frank Pätzold als Vertreter des Auftraggebers „Vodafone“ ein aufgespanntes Transparent mit der Aufschrift „Herzlich willkommen bei buw in Gera – Bitte treten Sie ein!“ Im Gegenzug lobte Unternehmensgründer und Inhaber Karsten Wulf in seiner Rede das Willkommen für sein Unternehmen in Gera und die gute Zusammenarbeit mit dem Bereich Wirtschaftsförderung der Stadt sowie mit der Arbeitsagentur. Das ermögliche den zügigen Standortausbau.
Das heruntergekommene Gebäude im gerana-Gewerbepark hat sich in kurzer Zeit zu einem Bürokomplex gemausert, der die Anforderungen im Zeitalter der Digitalisierung meistern kann. Vor allem der Mobilfunkanbieter „Vodafone“ will von hier aus Servicedienste anbieten und auf Sicht bundesweit Topanbieter werden. Im Dezember 2013 hatte „buw“ mit wenigen Mitarbeitern begonnen. Die ständig Hinzugekommenen wurden zunächst in Leipzig geschult. Die Geschäftsführung ist des Lobes voll über den Einsatzwillen und die Lernbereitschaft der neuen Mitarbeiter.
Die Firmengeschichte gleicht ein wenig der amerikanischen Story vom Tellerwäscher zum Millionär. Die Geschäftsführer Karsten Wulf und Jens Bormann (die beiden Namenskürzel ergaben „buw“) gründeten mit 1.000 D-Mark Startkapital vor mehr als 20 Jahren als BWL-Studenten in der Küche ihrer Osnabrücker Studentenbude das Unternehmen. Heute realisiert es mit mehr als 5.300 Mitarbeitern Dienstleistungen zur Gewinnung und Bindung von Kunden. Mit dem Standort Gera wurde bereits das 11. Servicecenter eröffnet.
Bei einem Rundgang konnten sich die Gäste davon überzeugen, dass sich die Unternehmensleitung um das soziale Wohlbefinden der Mitarbeiter bemüht. Mit Gesundheitschecks, Grippeimpfung, Massagen und mit dem Angebot von Obst und Tee will man zu einer gesunden Lebensweise beitragen. Es gibt einen gefragten unternehmenseigenen Sportverein.
Die Gäste zeigten sich angetan davon, dass „buw“ die Vorgeschichte der Niederlassung würdigt, z.B. durch eine Fotostrecke über das frühere gerana-Werk und seine  Mitarbeiter. Jeder Teilnehmer der Eröffnungsfeier erhielt als Geschenk eine Badusan-Schaumbad-Ente mit „buw“-Aufdruck. Badusan und weitere Geraer Kosmetikerzeugnisse waren lange Zeit Verkaufsschlager in Ostdeutschland. „buw“ will sich künftig in Gera an sozialen Projekten beteiligen, z.B. bei den Streetworkern.
Landtagspräsidentin Birgit Diezel nannte den Start des Servicecenters eine gute Nachricht. Der Freistaat heiße jeden Unternehmer willkommen. „buw“ erreiche mit den Standorten Wismar, Halle, Schwerin und Leipzig hervorragende Ergebnisse. Sicherlich werde auch Gera Teil der Erfolgsgeschichte. Denn es gebe hier vor Ort viele qualifizierte Arbeitskräfte.
OB Dr. Hahn begrüßte das Unternehmen in der Stadt und wünschte ihm volle Auftragsbücher sowie zufriedene Kunden. Wenn bundesweit der größte inhabergeführte Dienstleister der Branche Gera als neuen Standort aufbaut, sei das ein wichtiges Signal dafür, dass die Otto-Dix-Stadt für Investoren interessant ist.

( Harald Baumann, 16.05.2014 )

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