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Ein „Hoch“ auf unsere Jungmeister

Ein Hoch auf unsere frischgebackenen Handwerksmeister und Betriebswirte. Dieses Lob gab der Meisterfeier der Handwerkskammer für Ostthüringen das Gepräge, alljährlich Höhepunkt der vielgestaltigen Aktivitäten der Interessenvertreterin des einheimischen Handwerks. An der Festveranstaltung nahmen etwa 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung teil.
Das Hoch im Kultur- und Kongreßzentrum galt 131 männlichen wie weiblichen Jungmeistern sowie 36 Betriebswirten, die aus den Händen von Kammerpräsident Klaus Nützel die begehrten Meisterbriefe und Urkunden erhielten.
Die Prüflinge kamen aus neun Gewerken. Die meisten Jungmeister und Betriebswirte stammen aus dem KfZ-Gewerbe (40), dem Optikergewerbe (31), dem Dachdeckergewerbe (17) und aus dem Gewerbe Installateur- und Heizungsbau (14). Von den 131 Jungmeistern gehören 17 und von den Betriebswirten 13 dem weiblichen Geschlecht an. Jüngster Meister mit 21 Jahren ist Jonathan Sehm, ältester Ingo Balster mit 48 Jahren.
Zu Beginn der Feier waren auf der mit bunten Innungsfahnen geschmückten Bühne per Leinwand die salopp-flotten Sprüche der seit vier Jahren laufenden bundesweiten Image-Kampagne zu sehen, die von der „Wirtschaftsmacht von nebenan“ weitergeführt wird – unter der Losung „Entstaubt, geschliffen und frisch poliert. Das neue Image des deutschen Handwerks“ will mit dieser Kommunikationsoffensive die überragende Bedeutung des Gewerbes mit seinen über 100 modernen Dienstleistungsberufen verdeutlichen. Das biete der Jugend lohnende, berufliche Perspektiven.
Folgerichtig stellte Kammerpräsident Nützel fest: Größe, Innovation, Vielfalt und Kundennähe des deutschen Handwerks verkörpere in erheblichen Maße der Handwerksmeister. Der Meisterbrief stehe auch in Zukunft für hohe fachliche Qualifikation. Erfreulich sei es deshalb, dass dieses Niveau mit dem Europäischen Qualifikationsrahmen nun auch europaweit Anerkennung finde und dem Bachelor gleichgestellt sei. Nützel wie auch Festredner Alexander Holzmann, Verleger der Firma Holzmann Medien und jahrelanger Partner der Ostthüringer Handwerkskammer, richteten zugleich mahnende Worte an die Europäische Kommission. Deren Kritik an der deutschen Meisterqualifikation erfülle die Handwerksbetriebe mit großer Sorge. Das deutsche Handwerk werde auf der ganzen Welt geschätzt. Es sei daher völlig falsch, den Berufszugang von einer erforderlichen Qualifikation abzukapseln. Auch die derzeit regierende Große Koalition in Deutschland erweise sich nicht gerade als handwerkfreundlich. Beispiel sei der Versuch, die bewährte Bonusregelung für Handwerkerleistungen abzuschaffen.
Das Hoch auf gute Leistungen der Jungmeister und Betriebswirte galt natürlich insbesondere denen, die sich eine Auszeichnung verdient hatten. „Bester Jungmeister“ wurde Enrico Müller; den Preis stiftete die Geraer Bank. Als Vertreter der Gewerke wurde Yves Poltermann geehrt; diesen Preis stiftete die IKK classic. Die Auszeichnung als „Bester Betriebswirt (HWK)“ erhielt Maik Schau; diesen Preis stiftete das Versorgungswerk des Osttüringischen Handwerks e.V.
Zu einer schönen, liebenswerten Tradition geworden ist die Ehrung der Altmeister, die an der Chronik des Ostthüringer Handwerks maßgeblich mitgeschrieben haben. Insgesamt 92 Altmeister erhielten anlässlich ihres 50-jährigen Meisterjubiläums den „Goldenen Meisterbrief“. 13 Altmeistern wurde für ihr 60-jähriges Meisterjubiläum die Ehrenurkunde überreicht. 

( Harald Baumann  , 02.05.2014 )

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