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Zügige Bearbeitung der Anträge zum Wiederaufbau zugesichert

Hochwasser-Schäden an der Infrastruktur nahmen Mitarbeiter des zuständigen Thüringer Landesamtes für Bau und Verkehr (TLBV) in Gera ins Visier. Die Dezernentin Wiederaufbau Hochwasserschäden Simone Strähle sowie die Sachbearbeiter Wolfgang Hahn und Thomas Schlevogt waren einen ganzen Tag in der Stadt unterwegs, um an ausgewählten Objekten die durch das Hochwasser im vergangenen Juni verursachten Schäden zu begutachten. Begleitet wurden sie u.a. von Baudezernent Ramon Miller, Matthias Röder vom Straßenbauamt Ostthüringen, Vertretern verschiedener Fachdienste der Stadtverwaltung sowie des dort arbeitenden Teams Aufbauhilfe Hochwasser Infrastruktur.

Ziel des Arbeitstreffens war es, in Gesprächen direkt vor Ort beispielhaft die Schäden zu bewerten und Lösungen für ein möglichst zügiges Beantragen von Fördermitteln zu diskutieren. Dabei ging es z.B. darum, ob angesichts des personellen Engpasses im Fachdienst Liegenschaften eine externe Projektsteuerung förderfähig ist und ob die für öffentliche Vergaben umfangreichen Unterlagen bereits mit dem Antrag auf Fördermittel eingereicht werden müssen. Simone Strähle sagte eine zügige Bearbeitung der Anträge zu, wenn diese zumindest mit der nachvollziehbaren Kostenschätzung eines Fachmannes eingereicht würden.

Die Schwerpunkte des Arbeitsbesuches lagen zum einen auf der sozialen Infrastruktur, speziell den betroffenen Schulen und Sportstätten, zum anderen bei Straßen und Brücken. Erste Station war die Otto-Dix-Schule samt Sportanlagen, wo Direktor Holger Weisheit den Gästen die Brisanz der aktuellen Situation und die Auswirkungen auf Lehrplan und Schulalltag erläuterte. Noch vor Ort wurde festgelegt, dass der Fördermittelantrag auf Basis der vorliegenden Kostenschätzung gestellt werden kann. Dies geschah – analog auch für die Schulsportanlage der Regelschule Debschwitz – am 28. März.

Einen ersten Eindruck verschafften sich die Vertreter der Bewilligungsstelle aus Erfurt – unterstützt von zwei Fachleuten aus dem Referat Sport des Sozialministeriums - auch vom Zustand der durch das Elster-Hochwasser betroffenen Sportstätten und den dort entstandenen Schäden. Sie begutachteten u.a. den Sportkomplex Vollersdorfer Straße in Debschwitz, das Karl-Harnisch-Stadion in Zwötzen und das Reitstadion in Milbitz.

Des Weiteren statteten sie dem überfluteten Tierheim im Franzosenweg einen Besuch ab. Dort besprachen sie Varianten der Sanierung vor Ort, aber auch eine mögliche Verlegung an einen anderen Standort. Die Mitarbeiter des TLBV hatten auch einige durch das Hochwasser der Weißen Elster in Mitleidenschaft gezogenen Straßen und Brücken im Visier, darunter die Pestalozzi- und die Salzstraße sowie den Zwötzener Elstersteg. Sie alle würden nach Schadensgrad klassifiziert, informierte Dezernentin Simone Strähle. Dafür arbeite man eng mit dem Ostthüringer Straßenbauamt und dem zuständigen Fachdezernat innerhalb des TLBV zusammen, gleiches gilt für die Brücken. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Bedarfsanmeldungen der Energieversorgung Gera GmbH zur Sanierung der Schäden am Strom- und am Gasversorgungsnetz sowie an der Fernwärmetrasse. Mit den im Unternehmen zuständigen Fachleuten konnten die meisten der sich aus den Fördermittelanträgen ergebenden Fragen geklärt werden. Offen blieb vorerst, ob eine Verlegung der Heiztrasse als Ersatzneubau möglich ist. Dazu soll ein öffentlich-rechtlich bestellter Gutachter Auskunft geben.

Das Arbeitstreffen wurde von allen Beteiligten als überaus konstruktiv und ergebnisorientiert eingeschätzt. Ein zweites ist für Anfang Mai geplant. Dann stehen die Schäden an Gewässern II. Ordnung und Böschungen im Mittelpunkt des Vor-Ort-Termins.

( Gera (NG), 18.04.2014 )

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