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Gewo prägt das Geraer Stadtbild mit

Die Handschrift der Geraer Wohnungsgesellschaft (Gewo) ist von Lusan bis Zwötzen, vom Stadtzentrum bis Leumnitz zu finden. 4433 Wohnungen wurden in den vergangenen zehn Jahren saniert und 105 neu gebaut. Darauf verwies Geschäftsführer Horst Richter zum zehnjährigen Bestehen der Gesellschaft, das im Hotel Courtyard by Marriott im Kreise von Mitarbeitern und Gästen gefeiert wurde.

Horst Richter zählte zur stolzen Bilanz auch die modernisierten Gewerberäume, das Anlegen von ebenerdigen Parkflächen, den Bau von Tiefgaragen und Parkdecks oder die Gestaltung eines schöneren Wohnumfeldes. Hinzu kommt ein neuer Kindergarten in Liebschwitz, das "Haus der Generationen" und eine Begegnungsstätte in Lusan. Insgesamt habe die Gewo mehr als 500 Millionen Mark investiert.

Mit 14.000 Wohnungen sei die Wohnungsgesellschaft vor zehn Jahren angetreten. Heute sei der Bestand auf rund 10.000 zurückgegangen. Herrschte in der DDR Wohnungsnot, sei heute ein Überschuss vorhanden und viele Häuser und zahlreiche Wohnungen stünden leer. Hier suche die Gewo nach Lösungen.

Die Geraer Wohnungsgesellschaft ist wie auch die GWB "Elstertal" aus dem VEB Gebäudewirtschaft hervorgegangen. 34 000 Wohnungen wurden damals auf die zwei städtischen Tochterunternehmen aufgeteilt. Oberbürgermeister Ralf Rauch bestätigte, dass sich die Mieter sehr schnell mit ihrer Wohnungsgesellschaft identifiziert hätten. In zehn Jahren sei mehr passiert als in Jahrzehnten zuvor, lobte er das Engagement der Gewo. Es gehe darum, jedem Bürger die attraktive Wohnung zu geben, die er sich wünscht. Für die Wohnungswirtschaft werden gute Konzepte benötigt, in Zukunft müsse man auch Abriss planen, sagte er. Die Gewo habe die Zeichen der Zeit erkannt, als sie begann, Plattenbauten umzubauen, lobte Wolfgang Schmidt vom Thüringer Innenministerium. Die Gewo sichere ihren Mietern Wohnzufriedenheit, Heimatgefühl und sozialen Frieden, sagte er.

Was die Gewo geleistet hat, sei mit der Leistung nach dem zweiten Weltkrieg in Westdeutschland vergleichbar, beschrieb der Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Nürnberg Peter Richter seinen Eindruck. Er riet der Stadt, das Silber lieber zu putzen, als es zu versilbern.

Gewo-Chef Horst Richter bedankte sich auch bei allen Mietern für die gute Partnerschaft. Wer in der Zeit vom 6. bis 17. November die Geschäftsstelle in der Platanenstraße 6 in Gera-Lusan aufsucht, erhält eine Telefonkarte mit einem kleinen Guthaben. Außerdem informiert die Karte über Telefonnummern der Gewo und der Havariebereitschaft.
(Die GWB "Elstertal" wurde ebenfalls zehn Jahre alt. Wir berichten darüber am kommenden Sonnabend).

( NG/hs, 28.10.2000 )

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