Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

125 Jahre Bildung im Herzen der Stadt

Eine der renommiertesten Bildungseinrichtungen in unserer Stadt feiert Jubiläum – 125 Jahre Zabel-Gymnasium. Eingeweiht wurde die Schule 1889 als „Zabelsche höhere Töchterschule“, finanziert durch Stiftungsgelder der Apothekerfamilie Zabel. 
Generationen von Schülern, die in diesem altehrwürdigen Gebäude gelernt haben, zurzeit hier lernen und künftig sich für den Besuch dieses Gymnasiums entscheiden werden, begegnen auf Schritt und Tritt einem Stück Geschichte. 1906 erhielt die Schule einen Anbau mit zusätzlichen Klassenzimmern und einem zweiten Treppenaufgang. 1911 erfolgte die Anerkennung als Lyzeum. In der Zeit zwischen 1968 bis 1993 erfolgten eine Reihe von Umbenennungen: Erweiterte Oberschule (EOS) I „Otto Grotewohl“  (1968), Staatliches Gymnasium I (1991), Zabel-Gymnasium (1993). 
2002 erfolgte die Fusion mit dem Schiller-Gymnasium und 2005 wurde das Lichtenberg Gymnasium“ eingegliedert.
1999 fand die 110 Jahrfeier mit einer Festveranstaltung statt und das nun folgende 125-jährige Jubiläum, welches unter dem Motto „125 Jahre Bildung im Herzen der Stadt“ steht, wird über drei Tage von Donnerstag, 10. bis Sonnabend, 12. April, gefeiert werden.
Höhepunkt dabei ist das Treffen aller Zabel-Generationen, eine Festveranstaltung im Kultur- und Kongreßzentrum am Sonnabend um 18 Uhr. Der Einlass erfolgt bereits eine Stunde zuvor.
„Wir wollen die geschichtsträchtige 125-jährige Wiederkehr der Gründung unserer Schule in würdiger und jugendlich-fröhlicher Form begehen“, so Schulleiterin Katrin Proschmann, die einst selbst Schülerin dort war.
So wird die Festveranstaltung mit einer musikalischen Zeitreise von Barock über Klassik zur Romantik eröffnet. Das Grußwort zum Schuljubiläum überbringt die Schirmherrin, Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn. Marcus Poppe interviewt mit Gerhard Brotkorb, Wilfried Martin und Karin Proschmann drei Schulleiter-Generationen sowie ehemalige und jetzige Schüler des Zabel-Gymnasiums.
Für gute Unterhaltung sorgen weiterhin mit Titeln aus Swing, Gospel, Rock der „Chor der Generationen“, die Instrumentalisten des Zabel-Gymnasiums sowie Showtanz-
einlagen im Standard und Latein durch die Tänzer der Schule. 
Mit dem Stück aus der 9. Sinfonie Ludwig van Beethoven „Ode an die Freude“ klingt das Festprogramm aus. Mit der Eröffnung des Büfetts gegen 19.30 Uhr wird ein weiterer,  gemütlicher Teil des Abends eingeleitet. Aber auch das Tanzbein kann kräftig geschwungen werden. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Band „OBlide“. Bis zum Ende der Festtage kann für Interessierte ebenfalls noch die Ausstellung  „125 Jahre Zabel-Gymnasium“ in der Geraer Bank Filiale, Leipziger Straße 41, begutachtet werden. 
„Die Apothekerwitwe Henriette Zabel gab im 19. Jahrhundert in beispielhafter Weise ein Signal, indem sie durch ihr großzügiges Testament den Bau einer Schule für die höheren Töchter unserer Stadt ermöglichte. In der Hoffnung, dass es auch heute noch Menschen mit Weitblick, den finanziellen Möglichkeiten und sozialem Engagement gibt, bitten wir noch um finanzielle Unterstützung, sowohl für die Festveranstaltung als auch für die zahlreich geplanten Projekte an den Festtagen“, so ein abschließender Appell der Schulleiterin.
Weitere Informationen und Anfragen sind über die Homepage www.zabel-gymnasium.de oder ( 8001515 möglich.

( Reinhard Schulze, 04.04.2014 )

zurück