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„Quatsch“ und Musik im Gepäck

Mit einem Knaller startet in diesem Jahr der Goldene Spatz in Gera sein Festival. Zur Eröffnung am 11. Mai im UCI präsentiert er die Weltpremiere des deutschen Kino-/Fernsehfilms „Quatsch“, in dem sich eine Bande Drei- bis Fünfjähriger gemeinsam mit dem Nasenbär Quatsch dagegen wehrt, dass ihre Großeltern aus dem Dorf in ein Heim abgeschoben werden sollen. Es ist eine turbulente Komödie, in der auch viele Songs eine Rolle spielen. „Überhaupt wird während des diesjährigen Festivals viel Musik erklingen“, verrät Festivalleiterin Margret Albers. Insgesamt werden 46 Filme und Fernsehbeiträge gezeigt, wobei wie immer der Wettbewerb im Mittelpunkt steht. 
Mit 37 Beiträgen in sechs Kategorien sei eine große Vielfalt gewährleistet, verspricht Margret Albers. „Von klassisch erzählt bis experimentell, von ernst bis überbordend skurril, von Animation bis zur Motion Capture Performance wie zum Beispiel in dem 3-D-Film Tarzan“, zählt sie auf. Generell könnte das Thema „Was Kinder bewegt“ über dem Festival stehen. 
Der besondere Focus auf dieses Thema komme daher, dass alle Jurykinder, 23 an der Zahl, die die Goldenen Spatzen vergeben, Kinder des 21. Jahrhunderts sind. Sie sind ab 2000 aufwärts geboren. „Und da ist es schon von Interesse, was diese Generation bewegt“, war die Überlegung der Festivalleitung.
Es gibt also eine Menge zu entdecken, und nicht nur für Kinder, sondern durchaus auch für Erwachsene. Eltern und Großeltern sollten sich nicht scheuen, ihre Sprösslinge zu begleiten. 
Die Bandbreite der Themen ist sehr groß und umfasst die wesentlichen Phasen unseres Lebens. So widmet sich zum Beispiel „Vom Glück des Lebens“ in der Sendung mit der Maus der Entstehung des Lebens und der Geburt. Wichtige Übergänge vom Start in die Pubertät und das Entdecken eines besonderen Talentes stehen im Dokumentarfilm „Schweben wie Schmetterlinge, stechen wie Bienen“ und im Spielfilm „Ostwind“ im Mittelpunkt. Aber auch der Tod spielt eine Rolle. 
Das Thema greifen die beiden Kurzfilme „Tschüss Papa“ und „Ich hab noch Auferstehung“ auf.  Eine weitere Weltpremiere ist angesagt: „Rico, Oskar und die Tieferschatten“. Die Juroren erwartet eine spannende Zeit. Alle seien schon ziemlich aufgeregt, weiß Katharina Trautmann, Projektleiterin der Kinderjury. Sie steht bereits mit allen 23 ausgewählten in Kontakt und freut sich, dass auch die entsprechenden Schulen der 16 Bundesländer, aus denen die Mädchen und Jungen einreisen, die Kinder für die Zeit des Festivals freigestellt haben. Neben den deutschen Spatzjuroren werden auch Kinder aus Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Belgien begrüßt.
Das Informationsprogramm mit neuen Kinderfilmen aus den Jahren 2013 und 2014, Jugendfilmen und der Ausgrabung ergänzt das Festival. Als bewährte Besonderheit in Gera bietet sich vom 11. bis 14. Mai das Medienpädagogische Programm mit Workshops und Weiterbildungsveranstaltungen an. Dabei erhalten Kinder, Jugendliche, Eltern und Pädagogen die Gelegenheit, in die vielfältige Welt der Filmgestaltung einzutauchen und sich selbst auszuprobieren, wie Projektleiterin Marina Stüwe versichert. Seinen Abschluss findet das Festival in Gera mit der Verleihung des Spixel-Preises. Danach ziehen der gesamte Tross und die Jurykinder nach Erfurt, wo am 16. Mai die Goldenen Spatzen verliehen werden. Karten für die Veranstaltungen gibt es unter ( 5522800.

( Helga Schubert, 28.03.2014 )

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