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Festumzug mit 20 Bildern

Vor genau 777 Jahren wurde Gera das Stadtrecht verliehen. Ein schöner Anlass für eine zünftige Feier. Zwar hatte es vor zwei Jahren beim „runden Jubiläum“ nicht mit einem großen Fest geklappt, weil die Kassen leer waren, dafür wird es aber in diesem Jahr vom 28. September bis 5. Oktober eine Festwoche voller Veranstaltungen geben, eingebettet in das traditionelle Höhlerfest und mit einem großen Festumzug aus insgesamt 20 Bildern. Einen derartigen Umzug hatte die Stadt zum letzten Mal im Jahre 2001 erlebt.
Die ersten Vorhaben sind bereits unter Dach und Fach. So wird es zum Auftakt am 28. September einen ökumenischen Gottesdienst in der St. Elisabeth-Kirche geben, den das Fernsehen überträgt. 
Eine Festveranstaltung ist für 3. Oktober im Geraer Theater vorgesehen, die „Vogtlandphilharmonie“ wird mit ihren Programm „Sound of Hollywood“ zum Gastspiel kommen. Natürlich dürfen der symbolische Fassbieranstich, ein Mittelaltermarkt und viele aktuelle Händlerangebote nicht fehlen.
Höhepunkt wird der große Festumzug sein, der sich etwa zwei Stunden lang durch die Stadt bewegen soll. Die Route steht noch nicht genau fest, sie wird sich aber zwischen Großer Kirchstraße und Rudolf-Diener-Straße bewegen. 20 Bilder werden der gleichen Anzahl von einzelnen Komplexen umfassen, darunter Darstellungen von der Verleihung des Stadtrechtes über das Brauwesen, das Fürstentum Reuß, den Großen Stadtbrand von 1780, die Befreiungskriege sowie Aussagen zur Eröffnung des Hauptbahnhofes, die Schaffung großer Industriegebiete, den Bau der Straßenbahn, die Eröffnung des Jugendstiltheaters, die Goldenen 20er Jahre, aber auch zu Krieg und Zerstörung während der Zeit des Faschismus, die darauffolgenden 40 Jahre DDR und die Währungsreform. Dazu gehören natürlich auch die „BUGA 2007“, die den Namen Geras weithin bekannt gemacht hat sowie Bilder zu den Partnerstädten, den Sport und die Wirtschaft.
All das sind erste Vorstellungen, die ständig aktualisiert wurden. Bürgermeister Kurt Dannenberg, der seitens der Stadt die Gesamtverantwortung trägt, hatte deshalb zu einem öffentlichen Gespräch in den Konferenzsaal des KuK eingeladen, der bis auf den letzten Platz besetzt war. Allerdings müssen – so der Auftrag der Oberbürgermeisterin – alle Vorhaben ohne finanzielle Unterstützung der Stadt realisiert werden. Der Bürgermeister hält das für durchaus machbar. 
Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich genügend Unternehmen als Sponsoren für die einzelnen Bilder finden und sich möglichst viele Vereine an der Vorbereitung beteiligen. Es ist in diesem Bereich also noch nicht alles in Papier und Tüten. So würden es einige Händler gern sehen, wenn als Termin für den Festumzug nicht der verkehrsoffene Sonntag gewählt würde, sondern bereits am Sonnabend gestartet werde. 
Diese Frage muss in enger Zusammenarbeit mit dem Höhlerverein entschieden werden.
Viel bleibt für die neu gebildeten Arbeitgruppen noch zu tun, deshalb bitten sie um breite Unterstützung. Natürlich haben die Polizei, das Technische Hilfswerk und mehrere andere Hilfsorganisationen ihre Unterstützung zugesagt. 
Dr. Frank Rühling ist für das Höhlerfest zuständig, Branddirektor Ludwig Geiger übernahm die Federführung für den Bereich Sicherheit und Stefan Prüger verantwortet den Bereich Verkehrsfragen. 
Außerdem sollen Wirtschaftsgespräche stattfinden, die Tobias Werner koordiniert. Aber es bleibt dabei: Weitere Vorschläge der Geraer sind gefragt.

( Reinhard Schubert, 28.03.2014 )

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