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Feinschmecker zum Tanz aufgerufen

Die Mitglieder des Regionalen Köcheklubs Gera e.V. sind offenbar von Frühlingsgefühlen erfasst und wollen diese aufs Geraer Publikum übertragen. Zumindest lässt es das Motto des beliebten Köcheballs vermuten, zu welchem nun schon zum zwölften Male in die Räume von Rieger Showbühne und Ballsaal eingeladen wird. Wie der 1. Vorsitzende des Vereins Patrick Schulze informierte, erwarten die Veranstalter unter dem Motto „Tanz in den Frühling“ mehr als 400 Gäste am Sonnabend, 22. März, zu fröhlicher geselliger Runde und erlesenem Schmaus der leichten und gesunden Küche.
Das Ambiente stimmt. Rieger Gastro hat die Räumlichkeiten auf attraktive Weise farbenfreudig modernisiert. Und Farbe strahlt auch das bunte Programm aus. Für die richtige musikalische Einstimmung aller Tanzwütigen auf die schöne Jahreszeit will die Band „Reckless“ sorgen. Mit Showeinlagen brillieren Mitglieder des Fördervereins „Tanzen e.V.“ und des Artistikstudios „Toledos“. Ein herzliches Willkommen gilt Köchen aus Geras Partnerstadt Arnheim, die zum wiederholten Male niederländische Köstlichkeiten anbieten.
Der Köcheball als ein echtes Thüringer Original wird nicht zuletzt aufgewertet durch die Politik. So fungieren als Schirmherrinnen die Präsidentin des Thüringer Landtages, Birgit Diezel, und Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn.
Der alljährliche Köcheball stellt jedes Mal einen Höhepunkt der vielgestaltigen Klubarbeit dar. Der Verein zählt derzeit knapp 60 Mitglieder, darunter zehn Lehrlinge. Der Vorstand umfasst acht Personen, alles erfahrene Könner der einheimischen Kochkunst. Einer ist nicht mehr unter ihnen, das leider zu früh verstorbene langjährige verdienstvolle Vorstandsmitglied Ralf Grützbach. 
Zum diesjährigen Köcheball werden Vereinsmitglieder verstärkt vor dem Publikum Schaukochen vorführen. Hier lässt sich u.a. viel vom ehemaligen Vereinsvorsitzenden und jetzigen Ehrenvorsitzenden Wolfgang Hunger abgucken. Was die Thüringer Kochkunst so drauf hat, widerspiegelt sich in den Rezepten der Broschüre „Topfglotzer“, die der Verein bereits in vierten Auflage herausgibt. Die Gäste des Abends können das Büchlein käuflich erwerben.
Eine Veranstaltung in dieser Größenordnung ist ohne Sponsoren undenkbar. Förderer sind auch diesmal etwa 20 Firmen. 
Leider fallen in den Becher der Freude Wermutstropfen. Der Vereinsvorstand hatte an rund 80 einheimische Gastronomiebetriebe Einladungen verschickt, um ihnen die Gelegenheit zu geben, sich mit ihrer Kochkunst zu präsentieren und so Werbung für das eigene Unternehmen zu betreiben. 
Noch nicht einmal acht Zusagen kamen. In Anbetracht dessen musste der traditionelle Wettbewerb um das beste und schönste Platten-Schaustück ausfallen. Schade, schade.
Die Ursachen liegen auf der Hand. Den Gastronomiebetrieben mangelt es an fachlichem Nachwuchs. Umso mehr sind die Anstrengungen des Geraer Köcheklubs zu würdigen, der mit vielen Veranstaltungen, darunter auch dem gefragten Köcheball, beste Werbung für die heimische Kochkunst und den Beruf des Kochs betreibt. 

( Harald Baumann  , 14.03.2014 )

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