Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Radsportnachwuchs voranbringen

Allzu viel über das neue u23 Team Jenatec Thüringen wollte Teammanager Martin Brand der Öffentlichkeit noch nicht Preis geben. Das will man sich für die Teampräsentation am 24. März in den Gera Arcaden vorbehalten. Doch wenn man Journalisten zum Pressegespräch bittet, dann muss man sich schon mal in die Karten gucken lassen.
Zwölf Aktive werden künftig für Thüringen in die Pedale treten. Dabei baut der Sportliche Leiter und Trainer Lars Wackernagel u.a. auch auf die Thüringer Eigengewächsen  Jonathan Dinkler, Konrad Geßner und Robert Krause. Zu den bekannten Gesichtern im Team zählen die Geraer Erik Metzke und Pascal Diemer die bereits im Vorjahr dem Team Jenatec Cycling angehörten.
„Schon als Jenatec Cycling hatten wir uns die Förderung des Nachwuchses auf die Fahne geschrieben. Das letzte Jahr war für uns eine wichtige Erfahrung und wir waren erfolgreich. Unser Herz als Unternehmen schlägt aber in Thüringen und für Thüringen. Mit dem Ende des Thüringer Energie Teams sahen wir den Radsportnachwuchs in Thüringen bedroht. Als Partner für den Radsport gibt es für uns nur eins, den Nachwuchs in Thüringen voranzubringen“, begründet Jenatec-Geschäftsführer Peter Schmidt das Engagement. 
Doch noch ist es nicht soweit und vorerst heißt es „kleinere Brötchen“ zu backen. So sieht es auch Uwe Jahr, Präsident des Thüringer Radsport-Verbandes. Hat man sich in den letzen Jahren mit dem Thüringer Energie Team langsam aus der u23 herausgelöst, erfolgt nun eine Umkehr. „Wir haben die Tradition und wir besitzen die Fähigkeit dazu“, so der TRV-Präsident,  der aber auch klarstellt, dass mit der Rückkehr in die u23 kein zurück in die Vergangenheit einher geht.
Und die beginnt schon mit dem Sportlichen Leiter und Trainer, Lars Wackernagel. Selbst über Jahrzehnte im Radsport aktiv, verfügt er über einen reichen Erfahrungsschatz als Trainer und Sportlicher Leiter, zuletzt beim Kontinental-Team NSP-Ghost. Doch nicht nur der sportliche Anspruch wird für das junge Team zu einer Herausforderung. Auch das Drumherum muss sich nach und nach entwickeln. „Als einen Schreck“, bezeichnete Dr. Hartmut Schubert, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, den Ausstieg der TeamSpirit aus dem Thüringer Radsport. „Es hat keinen Sinn über die Vergangenheit zu reden. Kein Zweifel, es war eine sehr gute Zeit. Aber auch gute Zeiten gehen einmal zu Ende. Der Radsport ist die erfolgreichste Sommersportart in Thüringen. Daran gilt es anzuknüpfen“, so der Staatssekretär, der an Uwe Jahn einen Scheck in Höhe von 58.722,14 Euro zur Anschubfinanzierung überreichte. 

( Reinhard Schubert, 28.02.2014 )

zurück