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„Wir haben jeden Cent abgerufen”

„Wir haben jeden Cent abgerufen, der abzurufen war und haben ihn eingesetzt. Das ist nicht in jeder Kommune so”, mit diesen Worten eröffnete Birgit Klemm, Fachdienstleiterin Kinder- und Jugendhilfe, die Berichterstattung „Verwendung der Fördermittel aus dem Bundesausbauprogramm Kindertagesbetreuung 2008 bis 2013” im Rahmen des letzten Jugendhilfeausschusses. „Zugleich gilt der Dank den freien Trägern, für ihre Unterstützung und ihr Engagement. Denn gemeinsam haben wir in den letzten fünf Jahren rund 7,6 Millionen Euro in 52 Maßnahmen investiert”, bilanziert Klemm. Insgesamt konnten 14 freie und der öffentliche Träger in 31 Einrichtungen als Gebäudeeigentümer vom Förderprogramm profitieren: davon sind 2,09 Millionen aus dem Bundesausbauprogramm, 1,66 Millionen aus der Thüringer Infrastrukturpauschale und 3,85 Millionen Eigenmittel der Träger. „Zu den anspruchvollsten Projekten, darunter sind u.a. Neubau und energetische Sanierungen zu verstehen, die mit Hilfe des Investitionsprogramms ‚Kinderbetreuungsfinanzierung‘ umgesetzt werden konnten, zählen die Kita ‚Am Fuchsturm‘, das Montessori Kinderhaus ‚Frohes Leben‘, die Kita ‚An der Wasserkunst‘ sowie die Kita ‚Senfkorn‘”, zählt die Fachdienstleiterin auf und ergänzt, dass die Priorität darauf lag, dass die Einrichtungen die nächsten 25 Jahre Bestand haben müssen.”

Über 800 Plätze für Kinder unter drei Jahren konnten in den letzten fünf Jahren gesichert und neu geschaffen werden. Grundlage der investiven Förderung zum Ausbau von Plätzen für Kinder unter drei Jahren in Kita und in der Kindertagespflege war das Bundesausbauprogramm„Kinderbetreuungsfinanzierung“ 2008 bis 2013, die Verwaltungsvorschrift des Thüringer Verwaltungsministeriums vom 28. April 2008 sowie § 21 Thüringer Kindertageseinrichtungsgesetz, Infrastrukturpauschale. Gefördert wurden Investitionen für Neu- und Ausbau über Renovierungsarbeiten bis hin zu Ausstattungen und damit verbundene Dienstleistungen. Die Förderung aus dem Bundesprogramm erfolgte als Anteilsfinanzierung von höchstens 90 Prozent der Investitionssumme.

Mit Beginn des Schuljahres 2014/2015 soll es endlich so weit sein: Der Einzug der Kinder und Jugendlichen in die Politik. „Wir werden vorerst als freie Gruppe starten, in der Ideen gesammelt werden sollen. Diese werden vorgetragen, anschließend wird darüber beraten und wenn das junge Forum sich für die Idee engagieren möchte, wird diese konkretisiert. Anschließend werden wir in die Ausschüsse gehen, dafür wird uns entsprechend Rederecht eingeräumt. Ziel ist natürlich, dass die Idee nicht nur Idee bleibt, sondern umgesetzt wird”, erklärt Stadtschülersprecher Andreas Schmoock und betont, dass es wichtig sei, jungen Menschen eine Stimme zu geben. Auch wenn nicht alle Ideen immer umsetzbar seien, werde zumindest ein Denkanstoß gegeben.

Seit fast einem Jahr laufen die Vorbereitungen. Nach einer Ideenwerkstatt im Stadtjugendring zum Thema „Kinder- und Jugendausschuss, wie geht das?” im April und einem Erfahrungsaustausch mit dem Saalfelder Kinder- und Jugendausschuss im September folgte im Dezember letzten Jahres ein Treffen aller Schülersprecher und deren Vertreter. „Hier wurde klar, dass zwei Ziele verfolgt werden. Zum einen wollen die Schul- und Klassensprecher ein Treffen abhalten, bei dem es ausschließlich um schulische Dinge geht, um hier ihre Aufgaben zu konkretisieren und die Vernetzung untereinander zu verbessern. Zum anderen gibt es die Gruppe Jugendlicher, die sich mit allgemeinen Angelegenheiten beschäftigen will. Dies ist das eigentliche junge Forum. Dabei stehen Themen, wie z.B. die Entwicklung der Stadt und die Möglichkeiten für junge Leute, sich hier zu engagieren, im Mittelpunkt. Außerdem sollen die Kinder und Jugendlichen langsam zum politischen Engagement motiviert werden. Dazu ist es notwendig die Strukturen und Abläufe der kommunalen Politik aufzuklären und für die Betreffenden verständlich zu machen”, führt er weiter aus.

Für das junge Forum sind derzeit 20 junge Menschen aktiv. Unterstützt werden sie vor allem vom Stadtjugendring.

Top Zwei der Tagesordnung Vorlage „Haushaltsplan 2014 und 1. Fortschreibung des Haushaltsicherungskonzeptes” sowie die Vorlage „Integriertes Stadtentwicklungskonzept Gera 2030” blieben unbesetzt.

( Fanny Zölsmann, 21.02.2014 )

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