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Jugendtreff in der Innenstadt

Mit Veranstaltungsort, Restaurant, Biergarten, Filmclub, einem Büro des Goldenen Spatzen und dem Fanprojekt des Fußballclubs Wismut Gera entwickelt sich das Comma weiter und wird mehr und mehr zum Multifunktionsstandort. Seit Montag, 10. Februar, gibt es mit dem Jugendtreff einen neuen Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche und somit ein weiteres Projekt, das von der Volkssolidarität ins Leben gerufen, konzipiert, umgesetzt und begleitet wird. 
Anfangs sollte das Wismut Fanprojekt ausgebaut werden, aber nach Gesprächen mit der Stadt und weiteren Partnern der Volkssolidarität, wurde das Konzept überdacht und überarbeitet und so festigte sich die Umsetzung eines neuen Jugendtreffs im Zentrum der Stadt. „Uns kennen die meisten in erster Linie durch das soziale Engagement für ältere Menschen, aber unser Verband ist auch verstärkt in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. So kamen auch die Wismut Fans im Jahr 2011 auf uns zu. Der Ruf dieser war damals nicht gerade gut, doch durch gesteckte Ziele und bestimmte Voraussetzungen ließen wir uns auf das Experiment ein“, so Karin Senf, Geschäftsführerin der Volkssolidarität Gera. Heute gehört der Fan-Treff mit über 35 Mitgliedern zum festen Bestandteil des Hauses. „Wir haben dem ganzen eine Struktur gegeben und die Jugendlichen halten sich hier und auch bei den Spielen an die aufgestellten Regeln. Außerdem wollten sie selbst das schlechte Image loswerden. Jetzt bringt man zusammen eine Fanzeitschrift zu Heimspielen heraus, organisiert und fährt zu Fantreffen und beschäftigt sich mit der Fankultur in anderen Vereinen und im Ausland“, so Jan Genseke, der das Projekt betreut und so zur Volkssolidarität kam. So wollte man das Angebot weiter ausbauen, wofür aber nur wenige Fördermöglichkeiten vorhanden sind. „Jugendeinrichtungen sind wichtig um den Nachwuchs zu fordern und zu fördern, um ihn eventuell auch auf den richtigen Weg zu bringen und auch um einzelnen eine Chance zur Integration zu geben“, so Karin Senf zu den Beweggründen für die neue Jugendeinrichtung. Zwar muss die Volkssolidarität als Träger einige Kosten selbst aufbringen, aber durch die Kinder- und Jugendhilfe der Stadt, die das Projekt mit 20.000 Euro fördert, fallen diese geringer aus.
Die Vorarbeit ist getan und so konnte der Jugend-Treff am Montag mit seiner Arbeit beginnen. Zukünftig wird er montags, mittwochs und freitags, 15 bis 20 Uhr, für jeden Interessierten geöffnet sein. Das Projekt steht am Anfang und so ist man erst einmal selbst gespannt,  wer den Weg in den Treff findet und was die Jugendlichen von diesem erwarten. „Wir sind für alles offen. Uns geht es darum, mit den Kids etwas aufzubauen. Dazu gehört zunächst das gemeinsam entschieden wird, wie der Treff aussehen soll und eingerichtet wird. Natürlich steht schon einiges zur Verfügung und bekommt seinen Platz in den Räumen, so wie es sich unsere Besucher vorstellen. Außerdem stehen wir jedem mit Rat und Tat zur Seite und helfen wo wir können“, so Stefan Scheler, der als Sozialarbeiter mit dem Nachwuchs zusammenarbeiten wird und mit ihnen den neuen Treffpunkt aufbauen möchte. Wer Fragen zum neuen Projekt hat, kann sich unter ( 55244730 melden und auch Eltern können sich bei einem Besuch ein Bild von Idee und Umsetzung machen.

( Lars Werner, 14.02.2014 )

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