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Stadtwald unter die Lupe genommen

Gera (NG). In den nächsten Wochen bis Ende November werden sich zirka 40 Studenten der Fachhochschule Erfurt des Masterstudiums Landschaftsarchitektur aus dem dritten Semester intensiv im Rahmen eines Projektes mit dem Geraer Stadtwald beschäftigen. Sie wollen in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Hessisch-Thüringischen Bauindustrieverband untersuchen, wie man den Wald für die Gerschen und ihre Gäste künftig noch attraktiver machen kann. 
Die Geraer sollen künftig mit ihrer ganzen Familie den Stadtwald wieder für sich entdecken. Dieser ist aus forstwirtschaftlicher, naturschutzfachlicher und landschaftsgestalterischer Sicht eine „Perle der Natur“. Aber nicht alle Bewohner Gera wissen das bzw. viele haben es vielleicht vergessen. Deshalb sollen Ansätze für eine klimawandelgerechte Stadtentwicklung von Gera und die Entwicklung des Tourismus herausgearbeitet werden, die eine Steigerung der Attraktivität der Stadt bewirken und somit Zukunftschancen aufzeigen. Dabei stehen u.a. der Naturlehrpfad, der bodenarchäologische Wanderpfad, Hangkanten des Stadtwaldes, der Waldzoo oder das Umfeld von Schloss Osterstein im Mittelpunkt. Da soll untersucht werden, wie die Attraktivität des Naturlehrpfades erhöht werden könnte. 
In Gera und Umgebung gibt es einige archäologische Besonderheiten wie die Hügelgräber. Vor Ort sind diese Denkmäler beschildert. Jedoch gibt es kein Konzept für einen bodenarchäologischen Wanderpfad.
Der Stadtwald hat auch teilweise sehr steile Hangkanten mit einer hohen Erosionsgefährdung. Dort ist die Verkehrssicherheit gefährdet. 
Die jungen Leute werden Kartierungen der potentiell gefährdeten Flächen erstellen, gefährdete Standorte und den Gehölzbestand erfassen und bewerten sowie die Bodenverhältnisse untersuchen. Daraus werden Maßnahmen zur Sicherung und Bewirtschaftung abgeleitet. Damit erhält die Stadt einen besseren Überblick, wo an Hängen Gefahr im Verzuge ist und kann vorbeugen. 
Ebenso haben die Studenten den Tierpark im Visier. Da geht es u.a. um eine nachhaltig ganzheitliche Entwicklungskonzeption. Der Waldzoo soll attraktiver werden. Ebenso wird die Vermarktung des Standortes Schloss Osterstein unter die Lupe genommen. Die Eingänge und Übergangszonen des Stadtwaldes werden kartiert. Grund: Jeder kennt den Stadtwald, aber nur wenige nutzen ihn. Der Zugang ist durch die Hanglage und eine verwinkelte und unübersichtliche Wegführung oft erschwert. Das Projekt soll vorschlagen, wie die Zugänglichkeit verbessert werden kann und wo neue Zugänge entstehen könnten. Auch eine touristische Entwicklungskonzeption Stadtwald haben die Studenten im Blick. 
Zum Programm gehören Ortsbegehungen, eine Bestandsaufnahme vor Ort, Analyse, Präsentation, Entwurfsphase und konzeptionelle Phase und eine Abschlusspräsentation am 20. November in Erfurt. 

( vorstufe, 01.11.2013 )

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