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Lesen, Schreiben, Rechnen sind die wichtigen Kulturgüter

„In unserer Schule gibt es Kinder, 130 Stück, jeder sieht anders aus und das ist auch unser Glück. Jeden gibt es nur einmal und das ist gut so. Wichtig ist nicht die Verpackung, sondern das was drin ist”, mit diesem Lied begrüßten die Kids der Astrid-Lindgren-Grundschule ihre Gäste und regten nicht nur zum Schunkeln, sondern vielleicht auch zum Nachdenken an.

Natürlich waren alle da. Wer konnte und durfte hierbei auch fehlen, wenn es um die feierliche Einweihung eines Objektes ging, welches in den letzten Jahren viele hitzige Diskussionen ausgelöst hat.

Und so kamen die Reden auch nicht zu kurz. Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn dankte der hervorragenden pädagogischen Arbeit, die an dieser Schule geleistet wird. „Schule will mit Leben erfüllt werden. Die Astrid-Lindgren-Grundschule ist eine musisch-bewegungsfreundliche Ganztagsschule, die zudem die Lesekompetenz fördert und an zahlreichen Wettbewerben, darunter Jugend forscht, teilnimmt”, so die OB und betont, „Lesen wird groß geschrieben. Lesen, Schreiben und Rechnen sind noch immer die größten Kulturgüter auch in Zeiten des Internets.”

Bereits seit Schuljahresbeginn im August wird im neuen Gebäude unterrichtet.

Die Kosten für den Um- und Neubau belaufen sich insgesamt auf 4,1 Millionen Euro. Die Baukosten von 3,725 Millionen Euro enthalten eine Fördermittelsumme für die energetische Sanierung in Höhe von 265.000 Euro. Die Ausstattung der Schule kostete 110.000 Euro. „Uns reuen diese Kosten nicht”, sagt Landtagspräsidentin Birgit Diezel. „Sicher war es schwer diese Investition zu tätigen, aber diese sind wichtig, Straßen sind auch wichtig aber Schulen sind wichtiger”, konstatiert sie und betont, dass Schulen im ländlichen Raum bedeutend sind und verweist damit auf die Nachbarschule in Aga. Es sei erforderlich, dass Schulen in den ersten vier Jahren nah am Zuhause sind und „wir werden eine Lösung für Aga finden”.

Neben der festlichen Eröffnung können die Schüler und Lehrer ein weiteres Highlight zelebrieren. Das Schulgebäude feiert in diesem Jahr seinen 125. Jahrestag.

Heute werden die 130 Schüler von der Schulleiterin Carmen Weidhase und neun Lehrerkollegen unterrichtet. Sechs Erzieher betreuen die Kinder vor und nach den Schulstunden. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Schule - dieses denkmalgeschützte Gebäude - nun in neuem Glanz erstrahlt”, freut sich Direktorin Carmen Weidhase.

Auch Elternsprecherin Christina Hering zeigt sich erfreut, dass es nun endlich geschafft ist, mahnt aber zugleich, warum so viel Geld in Universitäten investiert werde, wenn die Produktionsstätten der Studenten - die Grundschulen - so vernachlässigt werden. 

( Fanny Zölsmann, 17.10.2013 )

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