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Vom begehbaren Hirnmodell bis hin zu einem Gesundheitstest

Die Geraer Gesundheits- und Selbsthilfetage erleben in diesem Jahr ihre 20. Auflage. Die Jubiläumsveranstaltung am Mittwoch, 9. und Donnerstag, 10. Oktober, im KuK, steht unter dem Motto „Gesund und fit in Gera“. Sie wird gemeinsam eröffnet von Thüringens Sozialministerin Heike Taubert und Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn.

Die beiden Tage, während der sich 63 Aussteller präsentieren und Experten für ein breites Spektrum anspruchsvoller Vorträge sorgen, bieten dieses Mal auch einen interessanten Rückblick auf 20 Jahre Gesundheits- und Selbsthilfetage in Gera. „Alljährlich stellen sich die Organisatoren die Aufgabe, allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, von jung bis alt, stets Chancen einer gesunden Lebensweise aufzuzeigen, sie über unterschiedlichste Krankheitsbilder zu informieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre eigene Gesundheit auf den Prüfstand zu stellen“, betont die OB.

Ein Highlight unter den Offerten ist ganz sicher das 2,05 Meter hohe und 2,40 Meter breite begehbare Modell eines Gehirns. Dabei können die Besucher im wahrsten Sinn des Wortes der Frage auf den Grund gehen, was einem so durch den Kopf geht. Sie erfahren dabei nicht nur etwas über Aufbau und Funktion, vielmehr zeigen die dreidimensionalen Darstellungen unterschiedlicher Krankheitsbilder Veränderungen gut verständlich auf.

Experten informieren über entsprechende Erkrankungen wie Parkinson Syndrom, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Multiple Sklerose, Wesensveränderungen bei Hirnschädigungen, Entzündungen des Nervensystems und Demenzerkrankungen. Unter dem Motto „Was von gestern übrig bleibt“ gibt es Wissenswertes zum Projekt „Demenzfreundliche Kommune“, eine Gesprächsrunde und Filmvorführungen zu dieser Thematik.

Im „Raum der Wahrnehmung“ haben die Besucher an beiden Veranstaltungstagen die Möglichkeit, im Foyer I von 9 bis 18 Uhr ihre Sinne zu schulen. Natürlich beraten die Aussteller, darunter eine Vielzahl von Selbsthilfegruppen, alle Interessenten in Sachen Vorsorge, Früherkennung, Krankheitsbewältigung und Rehabilitation. Und der Verein „Das Volk von Caraslan“e.V. wird nicht nur veranschaulichen, wie man im Mittelalter lebte, sondern beispielsweise auch zeigen, wie man sich damals ernährte und welche medizinischen Behandlungen es gab.

Auch in diesem Jahr besteht die Möglichkeit, seine Gesundheit auf den Prüfstand zu stellen. Da werden Blutzucker, Blutdruck, Cholesterin, Lungenfunktionstest sowie Fußdruck und Trittspur gemessen, kann man sein Hör- und Sehvermögen testen lassen. Außerdem wartet die Firma Carqueville mit einem „ABI-Test“ auf, mit dem Durchblutungsstörungen erkannt werden können. Das SRH Wald-Klinikum Gera GmbH bietet an beiden Tagen von 10 bis 17 Uhr Ultraschalluntersuchungen von Bein- und Bauchgefäßen an. Auch das Hörmobil des Deutschen Schwerhörigenbundes e. V. ist mit von der Partie. Die Mitarbeiter informieren und beraten hörbehinderte Menschen jeweils von 9 bis 18 Uhr in der Schloßstraße. Wie bleibt man körperlich fit in jedem Alter? Wie wichtig ist es, sein Gedächtnis im Alltag zu trainieren? Das sind Fragen, auf denen die Fachleute Antwort geben. Sie machen aber auch deutlich, dass Tanzen eine Therapie für Leib und Seele sein kann, und zeigen, was eine ganz spezielle Modenschau mit dem Alter zu tun hat. Die Geraer Gesundheits- und Selbsthilfetage haben ihre Wurzeln im Gesundheitstag 1992, bei dem sich 26 Aussteller präsentierten. Der Andrang war so riesig, dass sich die Organisatoren – neben den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes auch Krankenkassen sowie das Sanitäts- und Gesundheitshaus Carqueville – entschlossen, weiterzumachen. 

( Gera (NG), 07.10.2013 )

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