Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Lusanfest fällt ins Wasser


Das 4. Lusanfest fällt ins Wasser. Der Geschäftsführer das Veranstalters Varia-Service, Lutz Piller, hat mitgeteilt, dass es aufgrund der Summe der diesjährigen Auflagen und der daraus resultierenden Erschwernisse nicht möglich sei, das Fest durchzuführen. So seien vom Sportamt der Stadt und dem Sportverein, der das Sportplatzareal nutzt, zu Bedingungen gekommen, die es dem Varia-Service nicht gestatten - so Piller weiter- auch in diesem Jahr dort einen Rummel zu errichten. Hinzu komme das Desinteresse einiger Lusaner Unternehmen, das Fest auch in diesem Jahr zu unterstützen und durch ihre Präsenz mitzugestalten. Weiter schreibt der Geschäftsführer: Desweiteren soll es "massive Anwohnerbeschwerden" gegeben haben, so das Ordnungsamt und das Büro des Oberbürgermeisters. Eine große Anzahl von Anwohnern habe sich über die Lautstärke und die Veranstaltungsdauer beschwert und gefordert, "die Veranstaltung nur deutlich verkürzt zu genehmigen". Varia-Service - so seine Mitteilung - habe beim Ordnungsamt und schließlich auch beim Oberbürgermeister eine "Musikerlaubnis" von 1 Uhr statt 24 Uhr für den 15. und 16. September zu erteilen. Diesem Antrag sei nicht stattgegeben worden. Aus kaufmännischen Erwägungen könne der Varia-Service deshalb das Fest in diesem Jahr nicht durchführen. Die durch verkürzte Standmieten und andere Ausfälle entstandenen Verluste hätten nur durch eine drastische Erhöhung des Eintrittgeldes oder eine gravierende Senkung des kulturellen Niveaus kompensiert werden können. Beides komme aber für den Veranstalter nicht in Betracht. Lutz Piller abschließend: "Motiviert durch die Bereitschaft vieler, das Lusanfest nicht sterben zu lassen und nach allen Kräften zu unterstützen, sind wir bestrebt, das 4. Lusanfest nachzuholen." Soweit die Meinung von Varia-Service. Dr. Frank Rühling, Pressesprecher der Stadt, teile hierzu mit: "Mit der Begrenzung der Musik-aufführung zum Lusan-Fest auf 24 Uhr und der Festsetzung der Veranstaltung bis 1 Uhr kam die Stadt dem Veranstalter entgegen. Denn nach der Thüringer Gaststättenverordnung beginnt die Sperrzeit für Veranstaltungen im Freien und in Festzelten unter freiem Himmel um 22 Uhr. Das Entgegenkommen beruht auf dem öffentlichen Interesse an dem Fest, obwohl der Veranstaltungsort in einem reinen Wohngebiet liegt und der Veranstalter im vergangenen Jahr gegen Auflagen verstoßen hatte. Insgesamt bezweifelt die Verwaltung die Darstellung des Veranstalters, wonach das Lusan-Fest an den Auflagen der Stadt scheiterte, da diese Auflagen im wesentlichen denen der Vorjahre entsprachen und auch in anderen Städten üblich sind."

( 09.09.2000 )

zurück