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Fest der Kulturen soll wieder vereinen

Gera (NG). „Wer offen ist, kann mehr erleben!“ - Das ist in diesem Jahr das Motto der bundesweiten Interkulturellen Woche. Dort reihen sich auch Geraer Vereine und Verbände, Kirchgemeinden und Träger von Projekten mit einer Vielzahl von Veranstaltungen ein. Die Interkulturelle Woche ist fest im gesellschaftlichen Leben Geras etabliert. Das Motto ist ein Plädoyer für ein tolerantes Miteinander von Menschen unterschiedlichster Herkunft, Weltanschauung, Religion und aktueller Lebenssituation.
In Gera leben rund 4.600 Menschen mit Migrationshintergrund. Gemeinsam mit Einheimischen setzen sie während der Interkulturellen Woche, die in Gera mehr als doppelt so lang ist, mit fast 30 Veranstaltungen ein Zeichen für ein demokratisches Miteinander und für offene Köpfe. Aktiv an der Organisation beteiligt waren unter anderem das Netzwerk Integration, der Interkulturelle Verein Gera e.V. und die Migrations- und Integrationsbeauftragte der Stadt.
Den offiziellen Auftakt bildet ein Ökumenischer Gottesdienst unter dem Motto „Neu denken heißt neu handeln“ am 21. September, 13 Uhr, in der Trinitatiskirche. Ein weiterer Höhepunkt an diesem Tag ist von 15 bis 20 Uhr „Gera bunt – Fest der Kulturen“ im Clubzentrum Comma. Das bunte interkulturelle Bühnenprogramm mit rund 100 Mitwirkenden bietet Tanz und Musik, kleine Theaterstücke sowie viele Informationen über Menschen mit Migrationshintergrund in Gera, über Kulturen und Traditionen anderer Völker. Außerdem gibt es Stände verschiedener Nationalitäten, Angebote zum Mitmachen und kulinarische Kostproben. Der Film „Töchter des Aufbruchs“ mit anschließender Diskussion begleitet die junge Rapperin „Ebow X“ auf ihrer Reise durch die Geschichte von Migrantinnen in Deutschland, ehe ein Lampionumzug diesen Tag beschließt.
In Gera startet die Interkulturelle Woche bereits am 13. September. Dann läuft 14 Uhr im G26 der Film „We feed the world“, der sich mit der täglichen Vernichtung von Lebensmitteln auseinandersetzt. Danach folgt ein breites Spektrum an Angeboten. Es reicht von Filmen und Lesungen, Vorträgen und Diskussionen, über Fußball- und Schnellschachturnier, Comedy und gemeinsamem Kochen und Essen bis hin zu Gottesdienst, Tag der offenen Moschee, Beratungen zu Aufenthalten Jugendlicher im Ausland und speziellen Offerten für Kinder.
„Der bewegte Muselmann“ betritt am 15. September, 17 Uhr, die Bühne in der Stadt- und Regionalbibliothek. Dann verspricht der Deutschtürke Özgur Cebe Comedy vom Feinsten. Die besondere Situation von Frauen als Asylsuchende in Deutschland hinterfragt eine Diskussionsrunde am 19. September, 10 Uhr, im Offenen Kanal Gera, und in der Volkshochschule dreht sich am 24. September, ab 10 Uhr, alles um das Thema „Wer offen ist, kann mehr erleben“. 
Spiel, Spaß, Spannung und Sport bietet der Weltkindertag am 20. September, ab 14 Uhr, vor dem KuK und im Garten der „Zehn“ in Gera-Lusan. Zwei Tage später, ab 14 Uhr wird im EJ Shalom das Kinderfest zum vietnamesischen Mondfest gefeiert. An gleicher Stelle findet am 25. September, ab 15.30 Uhr, das Jugendfußballturnier „Gera kickt gegen Rassismus“ statt und 18 Uhr dann in der Gaststätte „Zum Samowar“ ein Schnellschachturnier für Freizeitsportler.
Eine Reise über den afrikanischen Kontinent bietet der Demokratische Frauenbund am 25. September, ab 12 Uhr, zu seinem Tag der offenen Tür an, und zwei Tage später, zum Tag des Flüchtlings, öffnet ab 13  Uhr die Moschee am Sachsenplatz ihre Pforten.
Um die Roma als Minderheit in der Dialektik von Kultur und Diskriminierung dreht sich am 26. September, ab 16 Uhr, ein Aktionstag im EJ Shalom.
Zum Workshop „Süß und fair“ rund um Kakao und Schokolade lädt das „Eine Welt“-Netzwerk am 26. September ins G26, und ein „Kunstmenü“ serviert eine interkulturelle Ausstellung vom 23. bis 27. September an der Europaschule Ostschule. 
Mit verschiedenen, teils ganzwöchigen Offerten bringt sich auch die Stadt- und Regionalbibliothek in die Interkulturelle Woche ein. Das Programm zur Interkulturellen Woche liegt ab sofort im H35 aus. 

( vorstufe, 13.09.2013 )

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