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Ab sofort Anträge für Aufbauhilfe

Seit Dienstag stehen für die Betroffenen der Hochwasser-Katastrophe sechs Programme zur Wiederaufbauhilfe in Thüringen zur Verfügung. Insgesamt umfasst der Aufbauhilfefonds für den Freistaat 238 Millionen Euro. Die entsprechenden Anträge und Richtlinien stehen im Internet unter www.tmblv.de bereit. Diese können bequem am Computer ausgefüllt werden. Die vom Land Thüringen eingerichtete Servicestelle am Puschkinplatz 7 in Gera händigt die Anträge ebenfalls aus und unterstützt die Bürger bei der Beantragung. Die Servicestelle ist unter ( 82231200 erreichbar. Zudem sind die Formulare an der Rathauspforte und im H35 erhältlich. Die Mitarbeiter dort stehen Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr sowie sonnabends von 8 bis 16 Uhr zur Verfügung und leiten die vollständig ausgefüllten Unterlagen an die Servicestelle des Freistaats weiter. Außerdem wird den Bürgern im H 35 bescheinigt, dass die Personen in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten gewohnt haben. 
Zusätzlich zum Antrag sind weitere Nachweise nötig. Wird beispielsweise finanzielle Unterstützung zum Hausrat beantragt, müssen Angaben über den beschädigten Hausrat sowie eine Beschreibung des Schadensereignisses vorliegen, die Schäden durch Fotos, Protokolle oder Versicherungen dokumentiert werden, eine Kopie des Versicherungsscheins, Nachweise über empfangene Versicherungsleistungen, empfangene Spenden oder andere zweckgebundene Fördermittel (u.a. Soforthilfen) eingereicht werden. Außerdem werden die Kopie des Mietvertrages, bei Leistungsempfängern eine Kopie des aktuellen Leistungsbescheides sowie gegebenenfalls eine Abtretungserklärung benötigt. 
Hausbesitzer wird empfohlen, im Vorfeld einen Termin mit der Servicestelle am Puschkinplatz vereinbaren und sich hinsichtlich der Antragstellung beraten lassen. Die Eigentümer sollten ebenfalls eine Beschreibung des Schadensereignisses und eine Dokumentation der Ereignisse vorlegen. Hinzu kommen eine Kopie des Versicherungsscheins, Kostenvoranschläge für die notwendigen Maßnahmen, in besonderen Schadensfällen ein Gutachten, Nachweise über die Wohngebäude, empfangene Versicherungsleistungen, empfangene Spenden oder andre zweckgebundene Fördermittel und für Leistungsempfänger eine Kopie des aktuellen Leistungsbescheids. In bestimmten Fällen ist ein Gesamtkonzept für die Fortführung des Unternehmens, eine Bestätigung der Ausgaben für denkmalpflegerischen Mehraufwand, Kopien von öffentlich-rechtlichen Genehmigungen (z.B. Baugenehmigung, wasserrechtliche Genehmigung) von Nöten.


( NG, 23.08.2013 )

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