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Große Nachfrage bei „SIS“

Nach seiner Gründung stellte der Verein seine Arbeit erstmals im Frühjahr des Jahres an der Pfortener Grundschule vor. 
Schon damals bekundeten mehrere Schulen Interesse, sodass in kurzer Zeit fünf weitere hinzukamen, an welchen sie nun ab dem neuen Schuljahr tätig werden. Doch der Bedarf an der ehrenamtlichen Tätigkeit ist größer als gedacht, denn weitere Schulen der Stadt haben schon nachgefragt, ob die Mediatoren auch bei ihnen eingesetzt werden können. 
„Wir haben das Angebot unterbreitet, den Schülern bei der Konfliktbewältigung untereinander zu helfen. Dabei geben wir bei den Gesprächen keine Lösungen vor  oder arbeiten mit erhobenem Zeigefinger, sondern wir wollen den Kindern und Jugendlichen mit Mediation Hilfestellung geben und als lebenserfahrene Partner zur Seite stehen“, erzählt Bernd Himmerlich  vom Vorstand des Seniorpartner in School e.V.. 
Dabei wollen sie keinesfalls in die Arbeit von Sozialarbeitern eingreifen, welche an den Schulen tätig sind, aber den Bedarf nicht abdecken können. Das es diesen Bedarf gibt war den engagierten Senioren klar, aber das dieser so groß ist und ihr Angebot ein solches Feedback hervorruft, hätten auch sie nicht gedacht. „Wir haben zahlreiche Anfragen von Schulen der Stadt, sodass es jetzt bereits eine Warteliste gibt, da die Anzahl der ausgebildeten Mediatoren schon nicht mehr ausreicht. Zum einen gut, da es zeigt, dass wir gebraucht werden, zum anderen schlecht, da wir bisher nicht alle Anfragen abdecken konnten“, so Bernd Himmerlich weiter. 
Das Bundesweite Projekt hat auch die Politik Thüringens neugierig werden lassen, denn Gera ist der erste Verein seiner Art in Thüringen und schlägt durch sein Engagement gleich große Wellen. Ein Grund für den Staatssekretär Jochen Staschewski bei den Vereinsmitgliedern vorbeizuschauen, um mehr über die Ziele zu erfahren, sie weiter zu motivieren und um seinen Respekt zu zollen. 
Doch neben den Gesprächen hatte er noch einen Zuwendungsbescheid vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie in der Tasche. Geld, welches der noch junge Verein dringend benötigt. „Die 3.100 Euro benötigen wir für die Büroausstattung und das Büro selbst. Hier werden wir uns zukünftig treffen und Erfahrungen austauschen und natürlich die Arbeit des Vereins koordinieren“, so die Mitglieder freudig über die Zuwendung. 
Weitere 4.000 Euro hat der Verein von der Thüringer Ehrenamtsstiftung bekommen. „Dieses Geld ist notwendig für die weitere Ausbildung von Mediatoren. Hier möchten wir gleich noch einmal die Chance nutzen und uns an alle Senioren wenden, welche Spaß an der Arbeit mit Kindern haben und an unserem Projekt mitwirken wollen. Diese können sich gern bei der Ehrenamtszentrale melden oder direkt an uns wenden über ( 34885 oder auch  info@sis-thueringen.de“, erklärt Himmerlich. Bedanken möchte man sich beim Schulamt, dem Dezernat Soziales der Stadt Gera, dem Seniorenbeirat der Stadt und der GWB Elstertal, welche den Verein alle seit seinem Start unterstützen. Von Beginn an waren sich hier alle einig, dass der Verein wichtig für die Schulen ist, und haben gemeinsam den Weg geebnet. Nun bleibt zu hoffen, dass sich immer zahlreiche Senioren für das Projekt begeistern werden und dieses stetig nach vorne bringen.

( Lars Werner, 16.08.2013 )

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