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Wie weit strahlt der Sport?

Es ist offenbar noch nicht das große Funkeln und Strahlen; eher ein Glitzern um die „Sterne des Sports“ der Geraer Bank im Jahrgang 2013. Kontaktmann Andreas Hartmann zeigt sich etwas verwundert. Der Stapel von Bewerbungsbögen mit ergänzenden Vereinsmappen und Tagebüchern nimmt sich noch vergleichsweise bescheiden aus; d.h. bis zum ursprünglichen Einsendeschluss lagen nur fünf Vorschläge auf seinem Tisch. Dabei glaubte man, sehr zeitig im Geraer Geschäftsbereich auf die bundesweit nun schon zum zehnten Mal durchgeführte Ehrung und Prämierungsaktion mit dem quasi Breitensport-Oskar aufmerksam gemacht zu haben.

Zum Auftakt Mitte Mai erkundigten sich vierzig Vertreter von Vereinen der Stadt und aus dem Umland des Landkreises Greiz nach der Ausschreibung. Aber dieses 2013 - mit den Problemen, die das Elster-Hochwasser mit sich brachte - scheint eben auch etwas besonders zu sein.

Daher teilte die Geraer Bank e.G. zum Monatswechsel mit: Die Bewerbungsfrist wurde nun bis zum Freitag, dem 9. August verlängert. Die Unterlagen sind unter www.geraer-bank.de abrufbar.

Die Sieger auf regionaler Ebene haben im September eine Chance, noch im Landesvergleich weiter zu punkten. Andererseits macht sich offenbar auch bemerkbar, dass man im Vereinsleben wohl nicht so sehr gewohnt ist, Öffentlichkeitsarbeit auf den Punkt zu bringen oder mit seinen Pfunden im Alltag zu wuchern. Sich der eigenen Stärken und Besonderheiten jenseits von Rundenzeiten, Noten oder Punkten bewusst zu werden, ist für diese Auszeichnung aber wertvoll. Denn es geht nicht um wiederholte Anerkennung spitzensportlicher Ergebnisse oder von Rekorden; sondern eher um kreative und innovative Projekte mit Zielen, die über das reine Sporttreiben hinausgehen und von gesellschaftlicher Bedeutung sind.

Andreas Hartmann vermutet außerdem einen gewissen Respekt vor Vorjahressiegern. Den braucht es aber nicht. Außerdem dürfen sich diese Vereine erst nach gewisser Frist erneut bewerben. Unter den bisherigen fünf Kandidaten sind vier aus der Stadt Gera und einer aus dem Landkreis.

Die Seniorensportgemeinschaft Ronneburg e.V. stellt „Gesundheit braucht Bewegung“ mit erweitertem Sportartenangebot und großem Geselligkeitswert zur Diskussion.

Die Speedskater des RSV Blau-Weiß Gera würden gern das große Engagement seiner Mutti-Gruppe für viele Facetten des Vereinslebens gewürdigt wissen. Der Modern Dance Club Gera macht deutlich, dass es im Vereinsmanagement Umbrüche geben soll. Die Taekwondoka beim TSV 1880 verbinden mehr denn je Generationen; sprich haben sowohl ein Auge auf die Minis, als auch Angebote als „Sekwondo“ an fitnessorientierte Senioren. Ähnlich der Radfahrerklub Solidarität 1895, der neben Radwanderungen auch im Winterhalbjahr Betätigungen bietet, jedes Jahr zu Höhepunkt-Touren rollt und zugleich für die tatkräftige Mithilfe bei sportlichen Veranstaltungen anderer bekannt ist. Über ihre und eventuell noch eingehende Bewerbungen soll im September eine Jury um Heike Drechsler entscheiden. 

( Thomas Triemner, 01.08.2013 )

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