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Zschochernplatz verschönert

Gera (NG). Vergangene Woche trafen sich Vertreter der Stadtverwaltung Gera, des Buga-Förderverein und des Vereins Ja für Gera in der „MangelWirtschaft“ im Steinweg. Keine unpassende Adresse für ein Treffen zum Thema: Wie kann mit wenigen Mitteln der Zschochernplatz kurzfristig verschönert, an Bedürfnisse der Anlieger besser angepasst und in nächster Zeit wieder ein Stück attraktiver für Groß und Klein werden?

Als sehr ergebnisreich schätzte Ramon Miller dieses als 8. Grünwerkstatt angelegte Treffen mit den beiden Vereinen ein. „Wir als Stadtverwaltung sind den Vereinen sehr dankbar, dass sie etwas anstoßen und vor allem auch umsetzen. Gemeinsam stellen wir jetzt einige Unzulänglichkeiten des Platzes ab und bleiben darüber hinaus in Kontakt zur langfristigen Entwicklung des Zschochern“, so Geras Dezernent für Bau und Umwelt.

Tobias Friedrich, erster Vereinsvorsitzender des Buga-Fördervereins, freut sich auf den Fortschritt für den Zschochern, der ein Baustein der diesjährigen Vereinsaktion „Platz machen!“ ist. Der Verein kümmert sich in Gera und Ronneburg um Plätze, die wieder mehr ins Licht der Öffentlichkeit gerückt und mit kurzfristig umsetzbaren Aktionen verschönert werden. „Mit einer ‚kleinen Schönheitskur‘ bekommt der Platz einen größeren Wohlfühl- und Nutzeffekt für Passanten und Anlieger“, so Friedrich.

Volker Tauchert, Vorsitzender des Vereins „Ja-für Gera“, setzt sich seit zehn Jahren mit der wirtschaftlich-bürgerschaftlichen Initiative für die Geraer Innenstadt ein.

Das Areal Zschochern, Steinweg und obere Sorge nimmt für ihn einen festen Platz im Projekt „Gersche Meile“ ein. „Uns liegt viel daran, die Revitalisierung von Hauptachsen und zentralen Plätzen unserer Stadt als aktive Bürgergesellschaft mit anzuschieben, um so neue Investitionen in der Innenstadt zu befördern – auch auf dem Zschochern und in seinem unmittelbaren Umfeld“, so Tauchert. Details zu dem sehr komplexen Vorhaben stellt der Verein im Herbst öffentlich vor. Zugleich steht er hinter den jetzt anlaufenden Verschönerungsaktionen und unterstützt diese.

Die „Drei für den Zschochern“ wollen kurz- und mittelfristig: das Unkraut auf dem Platz beseitigen, den Brunnen instand setzen und ihm neue Farbe geben, die Spielplatzkugel attraktiv dekorieren, alle Geländer streichen, die Bänke in Ordnung bringen, die Fallmatten und Einfassungen der Spielfläche bei Bedarf erneuern und den angefahrenen, schrägstehenden Laternenmast demontieren.

Zum häufig geäußerten Wunsch von Gewerbetreibenden nach mehr Parkplätzen und erweiterten Zeiten für den Lieferverkehr stellte Ramon Miller einen Lösungsansatz vor. Die Zschochernstraße zwischen Uhland- und Bauvereinstraße sei ursprünglich als zu befahrende Straße angelegt. Erst in den 90er-Jahren beschloss der Stadtrat die Fußgängerzone. Da auf dem Zschochernplatz zwischen Sorge und Uhlandstraße ohne größere Umbaumaßnehmen keine weiteren Stellplätze installiert werden können, bieten sich die Stellflächen in der oberen Zschochernstraße an, die im Grunde baulich bereits existieren und die gewünschte Mobilitätsnähe vieler Geraer zu den Gewerben, Arztpraxen und auch zu Wohnungen ermöglichen. Noch in diesem Jahr soll der Stadtrat eine Entscheidungsvorlage erhalten, so Miller.

Sie soll nach heutigem Stand auch zusätzliche Parkflächen für Menschen mit Behinderung vorsehen. Ein weiteres Ergebnis brachte die Grünwerkstatt für den Wunsch des Betreibers der Speisenbar. Mit Michael Dietel gibt es demnächst ein Vor-Ort-Treffen, um eine Lösungsmöglichkeit für eine attraktive Freifläche für seine Speisenbar-Außengastronomie zu entwickeln.

Darüber hinaus bringt „Ja-für Gera“ für kommende Veranstaltungen auch den Zschochernplatz mit ein, um bewusst auf den Platz zu lenken, an dem sich noch einiges entwickeln könne, so Volker Tauchert. Wer eine gute Idee für die Gestaltung der Spielplatzkugel hat oder als Sponsor Farbe zur Verfügung stellen möchte, der meldet sich bitte beim Buga-Förderverein: info@foerderverein-buga2007.de oder bei info@ja-fuer-gera.de.

( Gera (NG), 26.07.2013 )

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