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FFC Gera auf Partnersuche erfolgreich

Eigentlich wollte Uwe Korsch beim Vereinsfest im Liebschwitzer Stadion nur helfen, Roster zu braten. Dann aber teilte sich die F-Mädchenmannschaft des FFC Gera für das TFV-Turnier in zwei Teams. Ein weiterer Betreuer war gefragt. Er ahnte: Für die Gerschen Mini-Mädchen würde das bei starker Konkurrenz wohl ein „David gegen Goliath“ bedeuten. Aber wissend, dass dieser Nachwuchs schon in der Hallensaison mit pikfeinen Auftritten für eine tolle Überraschung als Thüringenbeste vor Konkurrenten aus Jena, Erfurt und Saalfeld sorgte, wurde der langjährige Kicker aus Pfortens „Erdbeerstadion“ schwach. Die „Zweite“ sollte nun seine erste Mädelsmannschaft als Betreuer sein. Danach war Korsch einfach nur begeistert: „Ansteckend, ehrgeizig, vielleicht noch disziplinierter als Jungs“, resümierte er zum Durchmarsch beim Verbandsturnier. Der FFC Gera vor USV Jena und FFC Gera, na bitte, das machte doch Laune. Korsch - von Beruf wegen als Wirtschaftsförderer bei der IHK Ostthüringen u.a. für den Thüringer Gründerpreis engagiert - entschied sich: Er übernimmt zur Saison 2013/14 das neue E-Mädchen-Team des FFC als Übungsleiter.

Der Vereinsvorstand um Martina Klepsch hat sich für die nächste Spielzeit auf eine Struktur und neue Partnerschaften festgelegt. Die erfolgreichen F-Mädchen wachsen zum Teil auf. Sie müssten durch neue Talente ergänzt werden; seien aber nominell schon spielfähig. Ab September treten sie in der Kreisoberliga wieder gegen Jungen an.

Rückblick: Am Ende der Sommerferien 2012 begann der erfahrene Coach Christian Pahs nach Castings und mehrfachem Schnuppertraining mit den kleinen Mädels á la sieben plus eins im Zwötzener Karl-Harnisch-Sportpark. Nach der ersten Schulwoche standen schon zwölf Mädchen dort auf dem Rasen. Manche Elternentscheidung für den Sport fiel offenbar recht spät. Doch gerade rechtzeitig, um Spielerpässe für die erste Wettkampfsaison zu erlangen. Die Minis mischten immer besser mit und rangierten am Ende vor zwei Jungen-Teams. Bei Saisonabschluss zählten sie ein Dutzend plus Gäste mit Gastspielgenehmigungen. Nur, genau dazu mussten für die Zukunft dringend noch klarere Abmachungen getroffen sein. Die Vorständler des bisher reinen Frauen-Fußball-Clubs Gera gingen in Verhandlungen.

Die Zusammenarbeit mit Arbeitsgemeinschaften an Schulen soll seitens des FFC verstärkt und verbessert werden. Bisher waren das Kästner-, Saarbachtal- und Dix-Schule. Das spiegelte sich u.a. im Teilnehmerfeld des Mädchenfußballtags.

Für aufrückende Mädels wie Justine und weitere Ex-E-Junioren wurde eine Kooperation mit der SG TSV Westvororte/VfL 1990 /Eurotrink Kickers am Fuchsberg geschlossen. Und eine Partnerschaft mit dem USV Jena bahnt sich an. Zehn Punkte seien dafür im Gespräch. Das stimmt die FFC-ler freudig. Die E-Junioren spielen in einer Staffel mit Teams aus dem Landkreis Greiz. Sie nehmen in sich einen Teil der D-Mädchen auf. Eine D-Truppe soll für 2014/15 wieder auf die Beine gestellt werden, damit sich die Alterspyramide schließt. Die B-Mädels um Trainerin Angelika Lang treten weiter in Thüringens Verbandsliga an. Die zweite Mannschaft (Trainer Maik Taubert) spielt in der Kreisliga weiter Kleinfeld. Drei B-Jugendliche - das bahnte sich im gemeinsamen Training an - wechseln zu den Frauen; Katharina Schulze sogar in die Erste. Da spielt man inzwischen mit Zukunftsgedanken an die Regionalliga.

( Thomas Triemner, 26.07.2013 )

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