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Mensch und Raum durch Musik verbunden

Vor mehr als einem Jahr hat die Volkssolidarität das Geraer Clubhaus „Comma“ übernommen. Der Verein ist den meisten als Sozial- und Wohlfahrtsverband bekannt und wurde deshalb für das neue Engagement ein wenig belächelt. Doch das Team des Hauses setzte das erarbeitete Konzept schnell und zielstrebig um, so dass die Geraer jetzt froh sind, dass sich auf dieses Experiment eingelassen wurde. Mit einem abwechslungsreichem Programm und zahlreichen kulturellen Highlights hat man es geschafft, den Club in ganz Ostthüringen bekannt zu machen und zu einem nicht mehr wegzudenkenden Kulturtreff auszubauen.
Jetzt geht das Haus den nächsten Schritt und will mit dem Open Air „360 Grad Heimat“, welches am Sonnabend, 13. Juli, erstmals im Hofwiesenpark von Gera stattfindet, ein weiteres Highlight in Ostthüringen platzieren. „Gera ist die drittgrößte Stadt Thüringens, doch noch immer denken viele das Bundesland endet am Hermsdorfer Kreuz. Wir wollen mit dem Festival den Einwohnern etwas bieten, Gäste in den Ort bringen um zu zeigen,  wie schön er ist und dafür bietet sich der Hofwiesenpark bestens an. Auf dem Gelände ist Platz für mehrere Tausend Personen, er liegt zentral, bietet eine wunderschöne Kulisse und wird noch viel zu wenig genutzt“, erzählt Nina Wunderlich, die Leiterin des „Comma“. 
Zwar hätte das Hochwasser das Event durch die Schäden im Park fast verhindert, aber die Verantwortlichen setzten alles daran gerade jetzt zu zeigen, was durch Zusammenarbeit und Einsatz alles möglich ist. So steht dem ersten Geraer „360 Grad Heimat“ Open Air nichts mehr im Wege. „Der Name des Festivals sagt ja schon aus, dass wir unsere Heimat präsentieren wollen, zeigen wollen das Gera kein grauer Fleck auf der Landkarte ist und hier in jeder Hinsicht so einiges passiert“, ergänzt Jan Genseke, der Veranstaltungsmanager des Hauses.
Damit man bei der Vielzahl an Open Air nicht im Einheitslook verschwindet, hat man sich für die Veranstaltung vieles einfallen lassen. So glänzt das „Line Up“ mit ausschließlich deutschsprachigen Bands, welche aus verschiedenen Ecken der Musikszene kommen und zeigen, wie bunt und vielfältig diese ist. 
Mit dabei sind „Die Söhne Mannheims“, die schon seit Jahrzehnten zu den Größen multikultureller Kollektivmusik zählen. Ebenso steht mit „Selig“ aus Hamburg eine Band auf der Veoliabühne, die aktuell mit ihrem neuen Album „Magma“ für Furore sorgt. 
Auch „Frida Gold“ präsentieren sich mit neuem Album auf dem Festival, nachdem „Juwel“ dem Bandnamen gerecht Gold erreichte. Schnell heimisch in Gera wird sich sicherlich „Alin Coen“ fühlen. Die Weimarerin, die 2011 für ihre Wahlheimat Thüringen beim Bundesvision Songcontest antrat und ganz genau weiß wie es klingt, wenn eine Seele Musik macht, wird einen Schleier über ihr Publikum legen und es verzaubern. 
Außerdem werden dabei sein: „Felix Meyer“, „Mia Diekow“, „Phrasenmäher“, „Freddy Fischer & His Cosmic Rocktimeband“ und „2Leben“, die gleichzeitig für Gera und den musikalischen Nachwuchs der Stadt stehen. 
Einlass ist am Sonnabend ab 16 Uhr und 17 Uhr werden die Künstler gemeinsam mit dem Publikum den Hofwiesenpark in ein Festivalgelände verwandeln. Wer noch keines der heiß begehrten Tickets hat, kann diese an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Kinder bis neun Jahre haben an diesem Tag freien Eintritt und auch Schüler zwischen zehn und 16 Jahren können die Hälfte des Preises sparen, wenn sie ihr Ticket über die Homepage des Comma´s oder direkt im Haus kaufen. 
Für das Festival verlost Neues Gera noch einmal 3x1 Freikarte. Bitte rufen Sie am Freitag, 12. Juli, zwischen 9 und 9.15 Uhr 4346266 an (davor und danach sind Anrufe zwecklos)! Die ersten drei Anrufer gewinnen. Viel Glück!

( Lars Werner, 11.07.2013 )

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