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Nachhaltigkeit beeindruckt

2009 war es Schwerin, 2011 Koblenz und nun ist es Hamburg. Alles „BUGA“-Stätten, die nach dem Erfolg der BUGA Gera/Ronneburg 2007 von Mitgliedern, Unterstützern und Freunden des gemeinnützig arbeitenden BUGA-Fördervereins besucht worden sind. Der Verein mit seinen über 100 Mitgliedern und deren hohem Maß an Ehrenamtsarbeit ist ein Aktivposten für ein schöneres grüneres Gera und eine aufblühende Region. Er demonstriert, was in Gera und Ronneburg nach der „BUGA 2007“ unter Nachhaltigkeit zu verstehen ist. Und deshalb tritt er gern mit nachfolgenden Orten in Erfahrungsaustausch.
Jetzt also Hamburg mit erweiterter Bundesgartenschau als Internationale Gartenschau 2013 („igs“). Auf Europas größter Flussinsel Wilhelmsburg wurde auf 100 Hektar ein schöner Naturpark gezaubert. Nach dem Motto „In 80 Gärten um die Welt“ erlebt der Besucher eine Reise durch die Kulturen sowie Klima- und Vegetationszonen der Erde. Geras Reisegruppe mit 43 Teilnehmern, geleitet vom 1. Vorsitzenden des Fördervereins, Tobias Friedrich, wurde vom Pressesprecher der „igs“, Michael Langenstein,  empfangen. Er überbrachte die Grüße des Geschäftsführers Heiner Baumgarten. Langenstein ist in dieser Funktion ein guter alter Bekannter von der hiesigen „BUGA 2007“. Er schwärmte von jenen Tagen, als zu sehen war, wie eine ganze Region revitalisiert wurde.
Und er sprach voller Hochachtung davon, dass die Schau in Gera/Ronneburg bundesweit die einzige ist, die sich dem Anliegen der Nachhaltigkeit so vehement verschrieben hat. Bei der Organisierung der Hamburger Schau konnte man sich daran orientieren, wie stark der Geraer BUGA-Förderverein ehrenamtliches Mittun entwickelt, um das Geschaffene zu bewahren, weiter gut zu nutzen und durch neue Vorhaben fortzusetzen. Wilhelms-burg will es ähnlich praktizieren. Die Geraer Vereinsmitglieder haben als Beispiele parat: Gelungene Revitalisierung des Geraer Schlossgartens, Projekt „Platz machen“ (Umgestaltung z.B. des Zschochernplatzes und des Ronneburger Brunnenholzes), Brückenbegrünung und Wettbewerb Balkon- und Fassadengestaltung.
Unsere Delegation hatte sich auf der „igs“ die Füße wund gelaufen oder aus der Vogelperspektive mit der 3,4 Kilometer langen Hochbahn das riesige Gelände erkundet. Ob sich der Aufwand von 100 Million Euro lohnt, ist noch ungewiss. Das Ziel von 2,5 Millionen Besuchern ist sehr hochgegriffen. Die Geraer Vereinsmitglieder schätzten ein: Gera war toll, Hamburg ist ebenso gut, aber eben anders. Das wird auch zum geplanten Reiseziel des Vereins „BUGA 2015“ in der Havelregion so sein. 

( Harald Baumann, 11.07.2013 )

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