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Fördervereine beraten zu Museen

Die Fördervereine, die an allen Geraer Museen seit vielen Jahren die Museumsarbeit unterstützen, finanziell behilflich sind, Sponsoren gewinnen oder zahlreiche Veranstaltungen organisatorisch und personell abzusichern helfen, trafen sich angesichts der dramatischen Haushaltssituation der Stadt Gera zu einer ersten gemeinsamen Veranstaltung. Die Vorsitzenden der Vereine, Klaus-Peter Creter für den Verein am Museum für Naturkunde, Wilfried Martin für den Förderverein am Stadtmuseum, Ulrich Schütt für den der Geraer Kunstsammlung und Hans-Peter Jakobson für den Förderverein des Museums für Angewandte Kunst sowie dessen Vorstandsmitglied Rudolph Hellmut berieten mit dem Fachdienst Kultur sowie Leitern und Mitarbeitern der Museen die schwierige Situation aller Häuser vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage und Personalsituation. Gemeinsamer Tenor aller ehrenamtlich engagierten Mitglieder der Fördervereine war der Verweis auf das erst im Dezember 2012 vom Geraer Stadtrat verabschiedete Entwicklungskonzept der Geraer Museen bis 2020.

Bereits gegenwärtig ist es schwierig, alle vom Internationalen Museumsrat definierten Aufgaben eines Museums zu erfüllen, um dem Anspruch an Wissenschaftlichkeit und Bewahrungsort des für nachfolgende Generationen schützenswerten Kulturgutes zu genügen.

Mit dem Entwicklungskonzept bis 2020 wurde das Mindestmaß an materieller und personeller Ausstattung der Museen festgeschrieben, aufgrund der schon angespannten Haushaltlage der Stadt Gera wurden bewusst in diesem Konzept keine „Luftschlösser“ gebaut, sondern versucht, die grundlegendste Ziele festzuschreiben. Die Fördervereine, die an der Erarbeitung des Museumskonzeptes mitwirkten, appellieren nun an alle Stadträte, sich nach wie vor zu diesem Beschluss zu bekennen.

Die Museen der Stadt Gera, zwar als sogenannte institutionelle Kultureinrichtungen kategorisiert, sind längst mehr als das. Denn die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Geraer Vereinen, Netzwerke mit Schulen und Arbeitsgemeinschaften junger Leute, Treffpunktveranstaltungen für Senioren oder Bürger mit Behinderungen und viele Beispiele mehr stehen dafür, dass Museen längst keine „verstaubte Ausstellungshallen“, mehr sind, sondern mit Leben erfüllte Bildungseinrichtungen mit vielfältigen soziokulturellen Funktionen darstellen.

Die Fördervereine der Geraer Museen werden die Haushaltsdiskussion der Stadt Gera in diesem und für die nächsten Jahre sehr genau verfolgen und sich entsprechend ihrer Zielstellungen und Satzungen auch aktiv in den Diskussionsprozess einmischen und öffentlich Stellung beziehen, wenn es erforderlich ist.

Die Treffen sollen regelmäßig weitergeführt werden, denn die Fördervereine sind sich einig darüber, dass sie mit ihrer Forderung nach Erhaltung der Arbeitsfähigkeit unserer Museen in erster Linie für Lebensqualität und kulturelle Vielfalt in unserer Stadt einstehen.

( Gera (NG), 04.07.2013 )

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