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Gute Zeiten für die Betreuung

Wussten Sie schon, dass die Geraer Heimbetriebsgesellschaft mbH mit Sitz in Lusan einer der größten Arbeitgeber der Stadt Gera ist?

Sie verfügt über 530 Mitarbeiter, hat 603 Pflegeplätze im stationären Bereich, 26 Tagespflegeplätze und betreut 138 Kinder und Jugendliche. Geschäftsführer Wolfgang Reuleke blickte mit seinem Team am Montag zur Jubiläumsfeier im Seniorenpflegeheim „Kurt Neubert“ auf eine erfolgreiche 20-jährige Entwicklung zurück. Längst sind marode Altenheime aus DDR-Zeiten modernen Seniorenpflegeheimen gewichen, in denen das Leben im Alter auch lebenswert ist.

Erinnert sei nur an das schlimme Erbe des desolaten Fritz-Koch-Heimes, das aufgelöst wurde. Seine 180 Bewohner fanden in anspruchsvollen Heimen eine neue Heimat.

Erster Neubau war das Seniorenpflegeheim „Colliser Straße“ im Jahr 1999. Er wurde mit über neun Millionen D-Mark gefördert. Die beiden Heime in Lusan bieten nach umfangreicher Sanierung beste Wohn- und Lebensbedingungen. Dass es mit der Heimbetriebsgesellschaft stetig vorwärts ging, konnte auch die zur Festveranstaltung eingeladene Landtagspräsidentin Birgit Diezel bestätigen.

Sie hatte den Bau des Heimes in der Liselotte-Hermann-Straße wesentlich unterstützt, das den Namen „Otto Dix“ trägt. Auch das neue Pflegezentrum „Am Hofwiesenpark“ widmet sich der Betreuung von Leuten im höheren Lebensalter. Außerdem ist dort seit 2006 der Wachkomabereich mit 27 Plätzen untergebracht. Die Wachkomapatienten wurden vorher schon viele Jahre im Kurt-Neubert-Heim als eines der vier Regionalzentren in Thüringen betreut.

Stolz verwies Wolfgang Reuleke in seiner Rede darauf, dass im Franz-Lenzner-Heim als erster Einrichtung in Thüringen bereits mit der Betreuung von an Demenz erkrankten Menschen begonnen wurde, als diese Krankheit noch nicht so präsent war wie heute.

Die Komplexität von Beratung, Tagespflege, Kurzzeitpflege und vollstationärer Pflege bewährte sich. Sie wurde so gut angenommen, dass nunmehr drei besondere Wohnbereiche für 108 dementiell Erkrankte sowie zwei integrative Wohnbereiche für 62 Bewohner zur vollstationären Pflege zur Verfügung stehen.

Ein weiterer Bereich der Heimbetriebsgesellschaft ist die Betreuung von Kindern und Jugendlichen. 1994 wurden die staatlichen Kinderheime Lusan und Ernsee angegliedert. Das Heim in der Lobensteiner Straße war mit einer Kapazität von 250 Plätzen das größte in der DDR. Es war deshalb notwendig, gemeinsam mit dem Jugendamt der Stadt Gera ein zukunftsorientiertes Konzept zu entwickeln.

Mit der Eröffnung eines weiteren Kleinstheimes im Stadtteil Langenberg am 1. August gewährleistet die Geraer Heimbetriebsgesellschaft mbH auch zukünftig mit die bedarfsgerechte Gestaltung der Jugendhilfe in der Stadt. 

( Dietmar Walther, 04.07.2013 )

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