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Ab Freitag wieder geöffnet

Am Freitag ist es endlich so weit: Der Hofwiesenpark öffnet nach dem Hochwasser erstmals wieder seine Tore. Die groben Schäden und größten Gefahrenquellen sind beseitigt, so dass die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr länger vor einem verschlossenen Park stehen müssen. Sandflächen und Sandwege, die noch nicht betreten werden können, bleiben zunächst noch gesperrt. Dank der schnellen Hilfe der WBG „Aufbau“ Gera eG konnte in der vergangenen Woche die Sanierung der Schotterflächen und Sandwege begonnen werden. „Damit ist schon ein großes Stück Arbeit geleistet“, bedankt sich Dr. Frank Rühling, Geschäftsführer des Parkbetreibers Gera Kultur GmbH, bei den fleißigen Mitarbeitern der Firmen. Weitere Unterstützer, darunter Mieter des Parks, Geraer Unternehmen und Vereine, hatten in den Tagen nach dem Hochwasser ihre Hilfe angeboten. In einer Arbeitsgruppe verständigten sich alle Akteure zu den Schäden und möglichen Lösungsansätzen. So hat die OTEGAU Arbeitsförder- und Berufsbildungszentrum GmbH Ostthüringen/Gera in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Gera dringend benötigte Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt, um die Mitarbeiter des Integrationsbetriebes der Lebenshilfe e.V. unter der Leitung von Günter Panzer bei den Säuberungsarbeiten zu unterstützen.

Der Gesamtschaden der Gera Kultur GmbH, Betreiber von Hofwiesenpark, Küchengarten, Garten der Villa Jahr und Hofgut, beläuft sich auf rund 500.000 Euro.

Die Wiesen rund um das Spielhuhn werden am Freitag freigegeben. Die Sandflächen im Bereich der Kletterwände und des Wasserspielplatzes werden jedoch mit einem Bauzaun abgesperrt. Der kontaminierte Sand muss erst ausgehoben und die Areale neu befüllt werden. Gleiches gilt aus gesundheitlichem Risiko auch für das Beachvolleyballfeld und das Karibiko. Die Toiletten bleiben bis auf weiteres verschlossenen und der Garten der Villa Jahr kann wegen der starken Schäden an den Wegen noch nicht wieder geöffnet werden. Die bereits sanierten Sandwege im Hofwiesenpark, die allerdings noch nicht genügend verdichtet sind und Passanten wieder auflockern würden, werden mit Flatterband kenntlich gemacht.

Die restlichen Aufgaben, mehr als nur Feinarbeiten, gehen in den kommenden Wochen nach Priorität und nach den finanziellen Möglichkeiten weiter. „Vielleicht findet sich ja sogar noch ein Sponsor für die Entsorgung und die Bereitstellung von neuem Sand“, hofft Kathy Deutscher aufgrund der bisherigen Unterstützung zugunsten des Parks. Und Frank Rühling ergänzt: „Es ist unverkennbar, wie wichtig den Geraer Bürgern ihr Hofwiesenpark ist. Unser Dank gilt allen bisherigen und zukünftigen Spendern.“

( Gera (NG), 27.06.2013 )

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