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Stadt braucht 700 Wahlhelfer

Bis zur Bundestagswahl im September sind es noch reichlich einhundert Tage, doch im Rathaus laufen die Vorbereitungen bereits jetzt auf Hochtouren. Vor allem geht es derzeit darum, Wahlhelfer zu gewinnen, die am 22. September die 76 Wahlbüros der Stadt besetzen. Zu deren Aufgaben gehört es, Stimmzettel auszugeben, die Wahlberechtigung zu prüfen, Wahlkabinen und Wahlurnen zu beaufsichtigen und den gesamten Wahlvorgang vor Störungen zu schützen. Nach Ende der Wahl um 18 Uhr müssen zudem die Stimmzettel ausgezählt werden.

Der Kreiswahlleiter Norbert Gleinig sowie die Leiterin des Wahlbüros Susanne Sothen und die Fachdienstleiterin Einwohnerwesen Diana Kölbel hoffen, dass viele engagierte Bürger diesen Wahltag begleiten werden. „Die Helfer brauchen keinerlei Vorkenntnisse. Es wird im Vorfeld eine Schulung geben, die als Leitfaden dienen und die wichtigsten Fragen beantworten soll“, verrät Susanne Sothen.

Wer sich dafür entscheidet, erhält natürlich eine Aufwandsentschädigung. „Im Januar hat der Stadtrat neue Vergütungen für Wahlhelfer beschlossen“, sagt Fachdienstleiterin Diana Kölbel und hofft darauf, dass sich mehr Menschen bereit erklären, am Wahlsonntag ehrenamtlich tätig zu sein. Demnach bekommen Wahlvorsteher statt bisher 22 Euro jetzt 40 Euro, stellvertretende Wahlvorsteher erhalten statt 22 Euro jetzt 30 Euro und jedem weiteren Mitglied des Wahlvorstandes werden 25 Euro ausgezahlt. Noch im letzten Jahr gab es dafür ebenfalls 22 Euro. Insgesamt werden zwischen 650 bis 700 Helfer am Tag der Bundestagswahl benötigt.

„Wir würden uns freuen, wenn sich zahlreiche Geraer als Wahlhelfer zur Verfügung stellen, ich denke, es ist auch eine spannende Aufgabe, an diesem Tag dabei zu sein“, meint Kreiswahlleiter Norbert Gleinig. Er und seine Kolleginnen haben bis zum 22. September noch einiges vorzubereiten, soll doch an diesem Tag alles reibungslos ablaufen. „Bis zum 15. Juli können Anwärter auf ein Direktmandat ihre Wahlvorschläge im Rathaus einreichen. Einzelbewerber brauchen mindestens 200 Unterschriften von Bürgern, damit der Wahlausschuss, der am 26. Juli tagt, sie auch zulassen kann“, erklärt der Kreiswahlleiter und fügt hinzu: „Es kann durchaus vorkommen, dass die Geraer in der nächsten Zeit von Fremden angesprochen werden und um eine Unterschrift für die Bundestagswahl gebeten werden.“

Übrigens gibt es derzeit in unserer Stadt knapp 83.000 wahlberechtigte Bürger. Wahlberechtigt heißt, dass man länger als drei Monate in Deutschland lebt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Am Tag der Wahl müssen die Geraer schließlich zwei Kreuze auf ihrem Stimmzettel machen. Einen für den Direktkandidaten, der aus dem Wahlkreis 194 – bestehend aus Gera, Jena und dem Saale-Holzland-Kreis – in den Bundestag einzieht und ein Kreuz für eine der aufgelisteten Parteien. Von 8 bis 18 Uhr sind die Wahllokale am 22. September geöffnet. Wer zu diesem Zeitpunkt nicht in der Stadt oder anderweitig verhindert ist, kann ab dem 2. September im Briefwahllokal der Stadt Gera von seinem Wahlrecht Gebrauch machen.

( Gera (Neues Gera), 20.06.2013 )

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