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Start für Querspange Liebschwitz

Unterröppisch, Liebschwitz und Zwötzen werden vom Verkehr entlastet, die Verkehrsbelastung der Landstraße in Liebschwitz wird um bis zu 7.600 Fahrzeuge täglich sinken, der Rückgang im Schwerlastverkehr wird allein bis zu 600 Fahrzeugen am Tag betragen, der bisherige Unfallschwerpunkt an der Kreuzung mit der B92 entschärft sich, die Bahnunterführung von Röppisch nach Liebschwitz wird durchlässiger, durch den südlich der Ortslage Röppisch neu entstehenden Kreisverkehr, weniger Lärm und mehr Sicherheit für die Anwohner – all das soll bis Ende 2015 Wirklichkeit werden. 
„Es ist das größte Straßenbauprogramm der nächsten Jahre“, so Geras Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn, anlässlich des ersten Spatenstichs für die Querspange bei Gera-Liebschwitz. 
Das Projekt sei gleichzeitig ein erster Teilabschnitt für den geplanten Ausbau der B92. Die Rathauschefin freute sich über eine „positive Wahrnehmung“ der Baumaßnahme in der Öffentlichkeit und sprach von einem guten Tag für Gera, wenn Thüringens Bauminister Christian Carius gleich zu zwei Terminen  nach Gera gekommen ist.
Eine gute Infrastruktur sei ein wichtiger Standortfaktor, um die Ansiedlung von Firmen zu fördern und die Abwanderung von Menschen zu verhindern, betonte Christian Carius. 
So sieht der Bauminister in dem regional bedeutsamen Infrastrukturprojekt dieser Ortsumfahrung nicht nur eine Entlastung von Verkehr, Lärm und erhöhter Verkehrssicherheit für die Bürger, sondern ebenso einen durchlässigeren Verkehrsfluss und eine verbesserte Anbindung der Stadt, was wiederum die Standortqualität der Region für Bürger und Firmen erhöhe. Dafür werden in dreijähriger Bauzeit rund 20 Millionen Euro in den Neu- und Ausbau der Landstraße 1082 bei Gera-Liebschwitz und in die Verknüpfung mit der Bundesstraße B92 investiert. Die Finanzierung des Landesanteils erfolgt mit 13 Millionen Euro zum Großteil aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). 
Bund und Freistatt steuern jeweils weitere gut drei Millionen Euro zum Bauvorhaben bei. Insgesamt werden beide Straßen auf einer Länge von knapp vier Kilometern neu errichtet bzw. ausgebaut. Der Neubauabschnitt umfasst dabei eine Querung über die DB-Strecke und „Weiße Elster“ mit einer 317 Meter langen Spannbetonbrücke. 
Die neue Landstraße wird dann ca. 100 Meter südlich des Ortseingangs Gera über einem Kreisverkehr an die B92 angeschlossen. Die Zwickauer Straße wird an die neue Landstraße angebunden, wie auch das Gewerbegebiet Liebschwitz  über einen Kreisverkehr. 
Es erfolgt der Ausbau der Straße bis zur Einmündung der Gemeindestraße  nach Otticha. Weiter geplant ist der Bau der Fahrbahn östlich der Weidaer Straße auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs Röppisch und des Holzverladeplatzes mit einem parallel verlaufenden Lärmschutzwall. Die über die DB-Strecke und „Weiße Elster“ neu zu bauende Spannbetonbrücke wird „Liebschwitzer Brücke“ heißen. 
Dr. Viola Hahn dankte den vielen Bürgern, die dem Aufruf folgten und Vorschläge für den Namen der neuen Brücke einreichten. Der künftige Name  soll für Neuankommende als Orientierung dienen und für die Einheimischen ein Stück Heimat verkörpern, so die OB, die Ingolf Schmidtke, der den Namen vorgeschlagen hatte, einen Bildband von Gera überreichte.

( Reinhard Schulze, 07.06.2013 )

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