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Die mehr oder weniger gewollte Probe vor der EM-Qualifikation

Schauwert für die einen, Taktik-Lektion für die anderen und ein klein wenig Politikum - all das steckt in der jetzt verkündeten vorweihnachtlichen Überraschung des Geraer Volleyballclubs: Die U18-Nationalmannschaften Deutschlands und Frankreichs tragen am Mittwoch,  19. Dezember, in der Panndorfhalle ein Länderspiel aus.
 Der erste Aufschlag soll 19 Uhr erfolgen. Aber der Einlass wird bereits 18 Uhr beginnen, weil die Teams sich vorher einspielen und die üblichen Zeremonien vor der Partie zu so einem internationalen Match gehören. 
In Gera treffen die jungen Männer dann zum dritten Mal in kurzer Folge aufeinander. 
Denn sie absolvieren an der Landessportschule in Bad Blankenburg einen Lehrgang zur intensiven Vorbereitung auf die Qualifikationsrunde zur Europameisterschaft, die vom 3. bis 7. Januar im tschechischen Brno ausgetragen wird. Bundestrainer Matus Kalny und Co-Trainer Juraj Misik werden noch im Dezember noch die zwölf deutschen Spieler für die Auswahl nominieren, die sie in Bad Blankenburg, Erfurt und Gera beobachtet haben. 
Dass man bei so viel Nähe die meisten Stärken und Schwächen der Trainingspartner kennenlernt, ist der Teamleitung so sehr angenehm. Denn in Brünn trifft die deutsche Jugendauswahl auf Weißrussland, die Tschechische Republik, Italien und muss nochmals gegen die starken Franzosen antreten. Jedenfalls „verstecken“ wird man sich schon aus psychologischen Gründen in Gera nicht. 
Das kann den Zuschauern und Geraer Volleyballern sicher imponieren. Das Trainingslager gehört zu traditionellen Veranstaltungen, die das Deutsch-Französische Jugendwerk vereinbart hat. Das steht 2013 vor dem 50-jährigen Gründungsjubiläum. Denn es wurde am 5. Juli 1963 - nur ein halbes Jahr nach Unterzeichnung des Elsyseé-Vertrages zur Deutsch-Französischen Freundschaft - gegründet und versucht vor allem Jugendliche bzw. junge Erwachsenen im Alter von 13 bis 30 Jahren in beiden Staaten zu verbinden. 

( Thomas Triemner, 14.12.2012 )

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