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126 Neue für Ostthüringen

In einer Feierstunde im KuK, die durch den Chor des Handwerks Gera stimmungsvoll eröffnet wurde, erhielten 126 Jungmeister sowie 15 Betriebswirte des Handwerks durch die Handwerkskammer Ostthüringen (HWK) ihre Meisterbriefe und Zeugnisse überreicht. Als bester Jungmeister des Jahrganges 2012 wurde Tischlermeister Mario Reißmann aus Berga geehrt, der dafür mit einem Preis der Volks- und Raiffeisenbanken ausgezeichnet wurde. Als Vertreter der Gewerke erhielt Installateur- und Heizungsbaumeister Marko Göllner aus Unterwellenborn den Ehrenpreis der IKK Classic.
Das Durchschnittsalter bei den Meisterprüfungen lag bei 30 Jahren. Unter den Neumeistern waren u.a. auch einige Geraer Vertreter, wie z.B Augenoptikermeisterin Katharina Buchartz, Druckermeister Andreas Zorn, Kraftfahrzeugtechnikermeister Nico Schönfeld sowie die Friseurmeisterinnen Nadja Giske, Anja Hetzger, Peggy Jahn und Tina Roßmann.
In seiner Begrüßungsrede hob Klaus Nützel, Präsident der HWK, die Bedeutung des Handwerks „als Wirtschaftsmacht von nebenan“ hervor. An die Jungmeister und Betriebswirte gerichtet, sprach Nützel „von einer entscheidenden Ausgangsinvestition für die Berufs- und Lebensplanung“, die mit der fachlichen Qualifikation zum Meister bzw. Betriebswirt gegeben ist.
Der Kammerpräsident richtete mit Blick auf die europäische Schuldenkrise aber auch kritische Worte an die Politik: „Wir dürfen keine Patenbriefe in Europa verteilen. Es kann nicht sein, dass hierzulande bis 67 Jahre gearbeitet werden muss und wir Gelder an Länder zahlen, in denen mit 60 in Rente gegangen werden kann“.
In ihrer Festansprache würdigte Landtagspräsidentin Birgit Diezel den Meisterbrief als Ausweis allerhöchster Qualität, der nicht nur in Deutschland, sondern auch im europäischen Rahmen anerkannt wird. „Mit ihrer Ausbildung, ihrem Wissen und Können sind Sie das Fundament und die Zukunft der Wirtschaft. Sie sind unsere wichtigste Ressource im globalen Wettbewerb“, so Diezel. „Mit rund 32.000 Betrieben und 146.000 Beschäftigten sowie einem Jahresumsatz von rund 14 Milliarden Euro können wir zu Recht sagen, dass das Handwerk ist und bleibt eine große Stütze der Thüringer Wirtschaft“, so die Landtagspräsidentin weiter. Bezogen auf die Ausbildung hob sie hervor, dass von den rund 140 Ausbildungsberufen, die im Handwerk erlernt werden können, rund 30 Prozent der Ausbildungsplätze durch das Handwerk bereitgestellt werden. „Sie sorgen dafür, dass Deutschland über gut ausgebildete Fachkräfte verfügt, um die wir weltweit beneidet werden“. 
Auch Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn unterstrich in ihrem Grußwort die Bedeutung des Handwerks für die Stadt. Sie beschrieb das Handwerk als eine tragende Säule, das die volle Wertschätzung der Gesellschaft verdient. „Wir wollen ab 2014 die Gewerbesteuer in Gera wieder auf Normalmaß zurückführen“, machte sie den anwesenden Handwerksmeistern Hoffnung.

( Dieter Kayser, 23.11.2012 )

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