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Bildung als höchstes Gut

Volle Straßen, kulturelle Leckerbissen, boomende Wirtschaft - dies und noch mehr ist häufig nur da zu erleben, wo auch die Rahmenbedingungen stimmen: eine stabile Kommunalpolitik, engagierte Einwohner und strebsame junge Menschen mit der Chance zu einer umfangreichen Bildung. Unter dem Motto „Hochschulstandort Gera“ startet der vor einem Jahr gegründete Studentenförderverein an diesem Wochenende eine große Flyer-Aktion in Gera. Trotz der mittlerweile knapp 1.200 Studenten an Berufsakademie und SRH-Fachhochschule wissen viele Einwohner nichts mit den Begriffen Studium und Studenten in Bezug auf diese Stadt anzufangen, sind sich die Vorsitzenden Ralf Spies und Heiko Wendrich einig. Nicht zuletzt mit dieser Aktion als Werbung für den Studenten-Ort Gera möchte der Studentenförderverein interessierte Schüler anregen und im Stadt- und Landesparlament den ein oder anderen Politiker wachrütteln, gehen doch bisher die Blicke und Förderungen in Bezug auf Hochschule und Studium meist zu den größeren Bildungsträgern nach  Jena oder Erfurt. „Wir wollen nicht mit anderen in Konkurrenz treten, sondern eine zusätzliche Möglichkeit für Bildung bieten, denn eine gesunde Entwicklung und der daraus resultierende Aufschwung im Land ist nur durch junge Leute möglich“, so beschreibt es Architekt Heiko Wendrich und Rechtsanwalt Ralf Spies fügt hinzu, dass „die negative demografische Entwicklung und der Fachkräftemangel die Rahmenbedingungen für zukünftige Generationen ändern wird - was es zu verhindern gilt“. Aus diesen Beweggründen heraus gründete sich 2011 der Studentenförderverein. „Wir sind als Bürgerverein ohne externe Einmischungen und ohne lobbyistische Ziele der Mitglieder einmalig in Deutschland“, so Heiko Wendrich. Die Intentionen des aus mittlerweile 70 Mitglieder aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft starken Vereins sind eindeutig formuliert: „Wir wollen die Hochschulen mit ihren Studenten unterstützen, weitere Entwicklungen anregen und ein Studentenleben hervorrufen, welches nicht zuletzt der Stadt und seinen Einwohnern zu Gute kommen würde“, formuliert es Heiko Wendrich. Mit Hilfe der Mitglieder, Spender und Förderer möchte der Verein das Image der Stadt als Bildungsstandort etablieren und Unternehmen, Industrie und Politik zum Anschluss bewegen. Diverse nachhaltige Schritte zur Unterstützung der Studenten wurden bereits getätigt bzw. sind in Planung. So konnte aktuell ein zweites Deutschlandstipendium als finanzielle Unterstützung ausgelobt werden. Drei weitere Zusatzstipendien (damit erhöht sich die Zahl der vom Förderverein verliehenen Stipendien auf acht) sowie drei  zugesagte Förderpreise an Studenten der Berufsakademie sollen den angehenden Akademikern eine erste Hilfe sein. Aber auch im  kulturellen und sozialen Bereich ist der Verein aktiv. Eine Zusammenarbeit mit dem Theater für vergünstigte Eintrittspreise wurde angeregt,  die gemeinsame Erstsemester-Party unter der Schirmherrschaft von OB Dr. Hahn und ein weiteres Eisstockschießen auf der Eisbahn vor dem KuK ist geplant. „Das Profil und der Standort in Gera sind nicht schlecht, aber die Resonanz und finanzielle Unterstützung muss gegeben werden“, formuliert es Ralf Spies. „Wohnungswirtschaft, Einzelhandel, Sport, Kultur - all diese Branchen würden nachhaltig von mehr jungen Menschen in unserer Stadt profitieren“, so Spies weiter.
 Mit ihrer Flyer-Aktion möchte der Verein diesbezüglich nochmals ein Zeichen setzen. Sowohl auf den Flyern wie auch im Internet unter www-studenten-gera.de findet man Mitglieds- und Spendenanträge, welche interessierten Einwohnern und Unternehmern die Chance geben, sich dem Wirken und Schaffen des Studentenfördervereins anzuschließen oder sich einfach vorab  über alle Vorhaben und zukünftige Ziele zu informieren. Denn für die Erkenntnis, dass Bildung und deren Förderung maßgeblich zur Entwicklung in jedem Wirtschafts- und Gesellschaftsbereich notwendig ist, dafür muss wohl eher nicht studiert werden. 


( Benjamin Schmutzler, 08.11.2012 )

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