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Trendwende in Geraer Wirtschaft zum Positiven

Die Wirtschaft sieht eine Aufbruchstimmung in Gera. Das offenbarte das Wirtschaftsgespräch der Industrie- und Handelskammer, das bei der Firma Rittal im Gewerbegebiet Tinz stattfand. Die Kammer sieht eine Trendwende zum Positiven. „Die Wirtschaft ist das A und O. Es muss erst erarbeitet werden, um verteilen zu können“, betonte Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn ihren Grundsatz. 
IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Höhne sprach von einem „Feuerwerk positiver Stimmung für Gera“. Hatten im Frühjahr die  Unternehmen ihre Geschäftslage und die Erwartungen für die Zukunft sowie ihre Beschäftigungs- und Investitionsbereitschaft noch negativ bewertet, so drehte dieser Index im Herbst deutlich ins Plus. Von allen Landkreisen und kreisfreien Städten in Ostthüringen konnte nur die Stadt Gera im Vergleich zum Frühjahr eine Verbesserung bei der Beurteilung der Wirtschaftslage erreichen. „Es besteht der optimistische Glaube, mit einer neuen Führung im Rathaus ein wirklich wirtschaftsfreundliches Klima aufzubauen“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Höhne. Es sei ein richtiger Politikansatz, pragmatisch an die Lösung der Herausforderungen zu gehen.
Die Oberbürgermeisterin und die Wirtschaftsvertreter waren sich einig, dass Kommunikation und der Aufbau von Netzwerken maßgeblich dazu beitragen können, Gera voranzubringen. Große Erwartungen bestehen in der Unternehmerschaft, die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Greiz zu beleben. Dr. Hahn sieht darüber hinaus Potenziale mit dem benachbarten Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt, der unmittelbar an die Stadt Gera angrenzt, sowie mit dem Saale-Holzland-Kreis und dem Altenburger Land. 
Jürgen Kepke, Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft Ostthüringen,  regte an, die Blicke auch nach Sachsen zu richten. „Unsere Schwungscheibe ist die Wirtschaftsregion Leipzig – Chemnitz – Zwickau“, betonte er. Bestehende Städtepartnerschaften will die Geraer Rathauschefin auf wirtschaftliche Kontakte ausweiten. „Bei allen offiziellen Besuchen werden Vertreter der Wirtschaft in der Delegation sein“, betonte sie. Das betrifft bereits die bevorstehende Reise einer Abordnung unter Leitung von Baudezernent Ramon Miller nach Fort Wayne (USA).
IHK-Geschäftsführer Höhne ermutigte die Firmen, positive Werbung für den Wirtschaftsstandort Gera zu machen. Oberbürgermeisterin Dr. Hahn warb dafür, dass sich die Unternehmer als Botschafter für die Stadt verstehen. Von den Mitarbeitern der Stadtverwaltung erwarte sie, dass sie sich als Wirtschaftsförderer begreifen. Ermessensspielräume werde die Verwaltung zu Gunsten der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt ausschöpfen, erklärte sie. Die Perspektive des Wirtschaftsstandortes ist wesentlich eine psychologische Frage. Eine Reihe von Standortfaktoren lasse sich ohne erheblichen finanziellen Aufwand verbessern.


( NG, 26.10.2012 )

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