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Großes Zusammenarbeiten beginnt oft im kleinen Rahmen

Zum Festakt anlässlich der Jubiläen mit den Partnerstädten Kuopio (Finnland), Arnheim (Niederlande), Fort Wayne (USA) sowie Goražde (Bosnien und Herzegowina) versammelten sich Vertreter von Bundes- und Landtag, Mitglieder des Stadtrates und zahlreiche  Personen aus Wirtschaft, Kultur und Medien im großen Rathaussaal.

„Ein besonderer Gruß gilt aber natürlich den Vertretern der Partnerstädte“, so Oberbürgermeister Dr. Viola Hahn zu Beginn ihrer Eröffnungsrede. Sie bedauerte zugleich, dass es kurzfristig dem Bürgermeister des jüngsten Partnerstadtmitgliedes Goražde nicht möglich war,  persönlich die Einladung wahrzunehmen. Die Repräsentanten der anderen drei Partnerstädte vernahmen, auf englisch übersetzt, viele freundliche und dankende Worte vom Rednerpult. So zitierten sowohl Dr. Hahn wie auch Festrednerin Marion Walsmann, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, den ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker mit den Worten: „Wo Freundschaft ist bleibt Frieden“. Es wurde die stets gute Zusammenarbeit, speziell in den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Musik gelobt. „Ich empfinde die Partnerschaft als Chance für neue Möglichkeiten gemeinsamer   Problemlösungen auch über die Grenzen hinaus“, so schätzt Dieter Hausold, Vorsitzender des Stadtrates, die großen Vorteile für die Städte ein. Marion Walsmann ergänzte es treffend mit den Worten:

„Es ist eine gelebte Völkerverständigung und eine Form von kommunaler Außenpolitik im Austausch, der Freiheit und Solidarität“. Umrahmt von melodischen Tönen der Musikschule Heinrich Schütz lobten auch die einzelnen Vertreter die Stadt und deren Partnerschaft in den verschiedenen Bereichen. So stellte Pauli Kurkirinne, Leiter der Kanzlei von Kuopio, das extra mitgereiste Musikkonservatorium vor und erwähnte nochmals die Schwerpunkte der vor 40 Jahren ins Leben gerufenen Zusammenarbeit.

„Ich ging in das Stadtarchiv von Kuopio und fand mehrere Materialien zu den Hauptthemen Jugendaustausch, Stärkung der Handelsbeziehungen, Personenentwicklung, Kultur und Sport, musikalische Zusammenarbeit, Netzwerke in der modernen Zeit sowie Zusammenwirken im Zuge der Bundesgartenschau 2007“, wiederholte Kurkirinne die Kerngebiete der Partnerschaft. „Unsere Partnerschaft sollte vor 25 Jahren zwei Welten zusammenführen um Erfahrungen und Beziehungen auszutauschen“, formulierte es die Bürgermeisterin von Arnheim, Pauline Krikke. Und Oberbürgermeister Tom Henry freute sich bereits auf den Besuch von Geraer Vertretern in Fort Wayne, um gemeinsam das 20-jährige Jubiläum zu feiern. Für ihn ist es eine hervorzuhebende „diplomatische Arbeit zwischen den  Einwohner“, und er unterstützt auch weiterhin diese Form des Miteinanders zwischen einzelnen Städten. Eine tänzerische Inszenierung aus Arnheim stand symbolisch als künstlerischer Schlusspunkt der Feierlichkeiten. Die jungen Schüler machten in ihrer schrillen HipHop-Show - gepaart mit klassischen Elementen - deutlich, dass es auch für zukünftige Generationen ein Anliegen sein sollte, kommunikativ und offen auch anderen Kulturen und Menschen zu begegnen.

Denn gerade im neuen Zeitalter von Globalisierung und Zusammenführung wird sich dies eher unwahrscheinlich als ein Nachteil herausstellen.

( Benjamin Schmutzler, 11.10.2012 )

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