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Innerstädtisches Quartier mit Leben erfüllt

Mit der am kommenden Monat beginnenden hausnahen Wohnumfeldgestaltung in der Zschochernstraße 21 bis 37 und 43 bis 47 setzt die TAG Wohnungsgesellschaft mbH ihre Sanierungsarbeiten in diesem innerstädtischen Quartier fort. Neben den bereits 50 vorhandenen Parkflächen sollen weitere 32 geschaffen werden sowie ein weiterer Müllplatz. Zusätzlich erfolgt die Bepflanzung der Grünanlagen im hausnahen Bereich. Die Fertigstellung des Gesamtbauvorhabens ist für Ende November geplant. Die Gesamtinvestitionssumme für die Neugestaltung beziffert Yvonne Thielemann, Fachdienstleiterin Stadterneuerung, auf 516.000 Euro, wobei allein für das erste Teilprojekt, der Abriss des Palmengartens, 164.000 Euro aus dem Topf der Städtebauförderung des Landes verwendet wurden. 
Der ehemalige Gebäudekomplex Palmengarten lag im Stadtzentrum zwischen Zschochernstraße und der Laasener Straße/Am Ziegelberg. Genutzt wurde der Palmengarten einst als Konzert- und Ballsaal. Auf Grundlage des vom Stadtrat 2006 beschlossenen Rahmenplans „Quartier Zschochernstraße Nordseite“ hatte die Gewo 2007 mit der Planung der Wohnumfeldgestaltung begonnen. Ein zentrales Anliegen dabei war die Schaffung möglichst vieler Stellflächen sowie die bestehenden topographischen Gegebenheiten für eine entsprechende Grünflächengestaltung zu nutzen. 
In einem ersten Teilabschnitt wurde oberhalb der Anliegerstraße Zschochernstraße mit Eigenmitteln der Gewo ein Parkplatz mit 50 Pkw-Stellplätzen geschaffen. Es folgte die Sicherung des Hangs mittels einer Gabionenwand. Gleichzeitig wurden Pflaster- und Plattenbelege für neue Wege verlegt sowie farbig geschlämmte Schotterwege angelegt. Inmitten der Grünbereiche entstanden Sitzgruppen. Die neue Beleuchtung für die Wege und Plätze ermöglicht Besuchern auch in den späten Abendstunden einen sicheren Durchgang. 
Alte Baumbepflanzungen wurden erneuert, Sträucher, Stauden und Bäume gepflanzt. Sowie ein Spielplatz auf dem Abbruchsgebäude des Kopfbaus Uhlandstraße geschaffen. 
Damit entstand ein ansprechendes Wohnumfeld mit einer nicht alltäglichen Gestaltung im innerstädtischen Bereich. Dafür erhielt die Gewo Gera einen Zuschuss aus der Städtebauförderung in Höhe von 123.000 Euro für die Freianlagen. 
Nach der langwierigen Klärung von Eigentumsfragen kann nun der dritte Abschnitt im gebäudenahen Bereich in Angriff genommen werden. Dafür stellt die Stadt, laut Yvonne Thielemann, Fördermittel in Höhe von 54.000 Euro aus dem Thüringer Landesprogramm zur Wohnumfeldverbesserung bereit. 
„Investitionen und Engagement haben sich gelohnt. Als Gewo und gemeinsam mit der Stadt, ist es uns so gelungen, für Mieter und für alle Bürger ein innerstädtisches Quartier wieder mit Leben zu erfüllen“, so das Fazit von Christian Rokosch, Leiter Immobilienmanagement der TAG Wohnungsgesellschaft mbH. In den zurückliegenden Jahren hat die Gewo damit mehr als 700 Wohnungen saniert.  

( Reinhard Schulze, 13.09.2012 )

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