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Vitalresidenz Villa Voß

 

Gera (NG). So schnell lässt sich Geras alte Dame, die Fabrikantenvilla Voß, nicht unterkriegen. Zwar setzte ihr das Unwetter Anfang Juli kräftig zu, die Sanierungs- und Umbauarbeiten kamen fuer kurze Zeit zum Erliegen. Doch jetzt sei man wieder im Zeitplan, versichert Projektleiter Christian Matern. Man habe sichtbar einen interessanten Status erreicht, bei dem die besonderen Herausforderungen dieses Projektes „Vitalresidenz Villa Voß“ deutlich erkennbar sind.
Die Vitalresidenz Grundstücks- und Verwaltungs GbR will eines der bedeutendsten denkmalgeschützten Bauwerke an einem der schönsten Geraer Plätze, dem Theaterplatz, erhalten. „Man muss das Unmögliche versuchen um das Mögliche zu erreichen.“ Mit diesem Zitat von Hermann Hesse lässt Christian Matern nur in Ansätzen erahnen, wie groß die Herausforderungen sind, die es bei diesem Projekt zu bewältigen gibt. 
Aus einem schon dem Untergang  geweihten Bauwerk soll wieder ein bewohntes Gebäude werden, wobei die in typischen Merkmalen der Klassik in Klinker und Sandstein gegliederte Fassade wie auch das  eindrucksvolle zentrale Treppenhaus mit seinem Raumbild denkmalgerecht saniert werden und damit erhalten bleiben. 
„Alles was wir im Bauausschuss thematisieren, angefangen von Abriss, innenstädtischem Bauen, Baubestandserhaltung, Neu- und  Stadtumbau bis hin zum Sanieren unter denkmalpflegerischen und energieeffizienten Aspekten, barrierefreiem Bauen, alles unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung, trifft hier aufeinander, was dieses Projekt so spannend macht und meine Neugier geweckt hat“, so das Mitglied des Bundestages Volkmar Vogel. Er informierte sich am Mittwochvormittag in seinen Funktionen als stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie als Mitglied des Präsidiums des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz.
Anwesend waren Geras Baudezernent Ramon Miller, Projektleiter Christian Matern und Investoren. Im Mittelpunkt der Gespräche standen auch Fragen zu Gewährleistung des Niedrigenergiehausstandards,  Umsetzung des komplexen Nutzungskonzeptes mit Wohnungen und Dienstleistungen sowie Verwendung  öffentlicher Mittel des Bundes und des Freistaates aus Mitteln der Denkmalpflege und der Städtebauförderung.
 

( Reinhard Schulze, 30.08.2012 )

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