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Mehr Grün und eine größere Blütenpracht

„Die Pflanze gleicht den eigensinnigen Menschen, von denen man alles erhalten kann, wenn man sie nach ihrer Art behandelt. Ein ruhiger Blick, eine stille Konsequenz, in jeder Jahreszeit, in jeder Stunde, das ganz Gehörige tun, wird vielleicht von niemand mehr als vom Gärtner erwartet.“ 60 Jahre soll Johann Wolfgang Goethe gewesen sein, als er sich für die Dahlie begeisterte und wenige Jahre später soll er dann schon eine große Dahliensammlung in seinem Garten gezogen haben. Sich für die Schönheit der Dahlie zu begeistern, bedarf es keines Alters. Sie zu bestaunen, wie im Dahliengarten in Gera, ist eine Seite, sich dafür aber zu engagieren, dass die Blütenpracht erhalten bleibt und alljährlich sich wieder entfalten kann, eine andere Seite. Für sie bedarf es nicht nur das Werfen eines Blickes, dem Verweilen vor den Beeten oder dem Sitzen auf dem Brunnenrand. Da sollte man schon mit Herzblut dabei sein, wie kürzlich Petra Engel vom Computertreff Gera e.V. oder auch Rechtsanwalt Dr. Peter Graumann, denen Andrea Fischer, Fachdienstleiterin Stadtgrün für ihr Spendenengagement dankten. 
Um eine zu starke Beschattung der Dahlien zu vermeiden, wurden im Februar dieses Jahres 17 Bäume  gefällt. Um die so entstandenen Lücken zu schließen, entschied man sich für eine Strauchbepflanzung. So konnten in den vergangenen Wochen 83 Sträucher in einem Wert von 2.500 Euro gepflanzt werden. Allein der Computertreff Gera konnte 1.500 Euro, aufgrund der Spendenbereitschaft vieler Bürger, übergeben. Dr. Peter Graumann gab 350 Euro dazu. Ohne diese großzügige Hilfe wäre das Vorhaben nicht gelungen. Als Umfriedung des Dahliengartens wurden Sträucher, wie Roter Fächerahorn, Felsenbirne, Zaubernuss und Flieder gepflanzt. 
Beide Sponsoren verbindet ein sehr enges Verhältnis zum Dahliengarten. So widmet sich der Computertreff der Historie, gestaltet Kalender und arbeitet derzeit an der Erstellung eines Dahlienlexikons. Über die Jahre habe man bereits Bilder und Informationen über 2.500 Dahlienarten gesammelt, erzählt Petra Engel. Deutschlandweit soll es ca. 4.500 verschiedene Arten geben, weltweit sogar über 10.000. 
Dr. Peter Graumann sieht sein Engagement für dieses Kleinod als Anwohner und erinnerte daran, dass es sein Großvater Alfred Hofmann, Inhaber der Baufirma Lage, Schilling & Co. war, der die Urfassung des heutigen Springbrunnens, welche auf einen Entwurf von Tilo Schoder zurückgeht und von der Firma Biermann gesponsert wurde, vor 82 Jahren gebaut hatte. 
Der Dahliengarten hat täglich geöffnet.

( Reinhard Schulze, 16.08.2012 )

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