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Sommertheater ums Geraer Theater

Gera (NG). „Die Stadt Gera lässt Theater & Philharmonie Thüringen nicht im Stich. Gemeinsam mit den beiden Mitgesellschaftern Stadt und Landkreis Altenburg sowie mit dem Freistaat Thüringen arbeiten wir konzentriert an einem zukunftsfähigen Konzept, das künstlerischen Anspruch, große Ausstrahlung und damit hohe Publikumsresonanz und natürlich Arbeitsplätze sichert“, betont Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn (parteilos). Es gäbe überhaupt keine Veranlassung, die drei kommunalen Gesellschafter und den Freistaat Thüringen als Hauptgeldgeber auseinanderzudividieren. „Wer dies tut, setzt die wichtigste Kultureinrichtung unserer Stadt aufs Spiel“, warnt sie vor einem „Sommertheater“ auf dem Rücken der Besucher und Mitarbeiter des Theaters.
„Es ist einfach falsch, wenn unterstellt wird, ich hätte zwei Termine im Kultusministerium, bei denen es um unser Theater ging, platzen lassen“,  stellt die Rathauschefin klar. Für beide kurzfristig anberaumte Termine hatte sie sich entschuldigt –  in beiden Fällen hatte OB Dr. Hahn langfristig Investorengespräche vereinbart. „Dass ich mit Investoren verhandele, die sich in Gera ansiedeln wollen bzw. ihr Unternehmen erweitern möchten, ist im Interesse der Stadt – und übrigens auch im Interesse unseres Theaters. Das Kernproblem unserer Stadt sind die strukturellen finanziellen Defizite. Wenn es uns gelingt, Wirtschaftskraft in Gera anzusiedeln, Arbeitsplätze zu erhalten und neu zu schaffen und auf diesem Wege höhere Steuereinnahmen zu erzielen, erhalten wir das finanzielle Hinterland, um sogenannte freiwillige Leistungen, und dazu zählt der Gesetzgeber auch unser Theater, bezahlen zu können“, stellt Frau Dr. Hahn den Zusammenhang her.  
Zwischen den Gesellschaftern in Gera und Altenburg bestehe Einigkeit, gemeinsam mit dem Freistaat Thüringen den Erhalt des Theaters langfristig zu sichern. Das geht aktenkundig aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung hervor, die am 23. Juli im Dienstzimmer der Oberbürgermeisterin stattfand. Darüber hinaus steht Dr. Hahn im engen Gesprächskontakt zu Kultusstaatssekretär Prof. Dr. Thomas Deufel. „Die Stadt Gera muss sich also nicht andichten lassen, dass wir Gespräche zu unserem Theater platzen lassen oder wie auch immer Theater & Philharmonie gefährden“, betont die Oberbürgermeisterin. Sie weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Stadtrat erst am 12. Juli in einer Aktuellen Stunde sich unmissverständlich für das Theater positioniert hat.  Frau Dr. Hahn vereinbarte am Montag einen weiteren Gesprächstermin mit Staatssekretär Prof. Deufel. Die Gesellschafter treffen sich am 28. August in Gera und am 29. August tagt der Aufsichtsrat in Altenburg.
Eigentlich müssten die Finanzen für Theater & Philharmonie längst geklärt sein. Nach Protesten und einer Lichterkette vorm Geraer Theater war am 4. Mai, zwei Tage vor der OB-Stichwahl, verkündet worden, dass die Finanzierung des Theaters gesichert sei.

( vorstufe, 09.08.2012 )

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