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Drei Tage lang herrscht Ausnahmezustand im größten Stadtteil

 Sein 40-jähriges Jubiläum feiert Geras größter Stadtteil an diesem Wochenende. Die Lusaner wollen den runden Geburtstag gebührend begehen. So sind sie zum Kuchenwettbewerb aufgerufen, um für jedes Jahr Lusan einen zu backen. Die „40“ spielt auch bei der Mal-Aktion „Lusan in Farbe“ eine Rolle. 

Highlight des an Offerten prall gefüllten Wochenendes wird das Familienpicknick auf der großen Festwiese, das sich zum größten Thüringens mausern soll. Es gibt den ersten Breakdance Contest, und ein eigener Kalender erzählt die Geschichte Lusans, der zweite Stilettosprint und die neunte Wahl der Miss Lusan stehen auf dem Programm. Auch der weltgrößte Hüpfburgdrache steht für die Kleinen bereit. Am Sonntag ist erstmals ein ökumenischer Gottesdienst geplant. Es werden sich wieder viele Vereine, Institutionen, Wohnungsunternehmen, Autohändler, Schausteller und Gewerbetreibende präsentieren. Und wie immer wird es eine große Auswahl an Speisen und Getränken überall auf dem Festplatz und im großen Festzelt geben.  

Viele kleine und große Künstler werden das Publikum im Festzelt bestens unterhalten. Beendet wird das Fest am Sonntagabend musikalisch mit guten Livebands (Hella Donna und goldhard). Und alles bei freiem Eintritt.

Ein riesiger Parkplatz ermöglicht den Anreisenden kostenfreies Parken gleich neben dem Festplatz (Werner-Petzold-Str.). Gleich neben diesem Parkplatz werden am Sonnabend für eine gute Stunde 40 historische Mobile zu einem Oldti

mer Treffen erwartet. 

Ein Höhepunkt des Festes ist auch eine Filmvorführung von Kindern der Erich-Kästner-Grundschule Am Sonnabend, 14. Juli, im Jugendclub „Bumerang“. Im Rahmen des bundesweiten Filmprojekts „Postcards from …“ haben die Schüler ihren Stadtteil neu entdeckt und das Erlebte per Film festgehalten.

Die Gewo Gera unterstützt soviel Engagement für den Stadtteil. Die Plakate zum Projekt hängen bereits in den Schaufenstern der Gewo-Geschichtswerkstatt in der Kastanienstraße 7. Dort haben die Schüler in einem „gläsernen Studio“ auch ihren Film selbst geschnitten. 

Statt mit einem eigenen Tag der offenen Tür, setzt der GVB seine Feierlichkeiten zum 120-jährigen Straßenbahnjubiläum am Sonnabend, 14. Juli, auf dem Lusanfest fort. Denn wenn Geras größter Stadtteil seinen 40. Geburtstag feiert, ist dies auch mit dem 35-jährigen Bestehen der fahrgaststärksten GVB-Linie verknüpft - der Straßenbahnlinie 3 nach Lusan, die 1977 eingeweiht worden war. 

Mit einer Reihe von Aktionen wird sich der Geraer Verkehrsbetrieb deshalb am Lusanfest-Sonnabend von 10 bis 18 Uhr beteiligen. Gefeiert wird auf der Festwiese am Stadtteilbüro. Augenfälligster Festbeitrag des GVB: Ab 10 Uhr und bis etwa 17 Uhr gibt es einen Straßenbahn-Pendelverkehr zwischen der Heinrichstraße und der Wendestelle Lusan/Zeulsdorf. An diesem Tag im Einsatz sind die historischen Triebwagen Nr. 12, Nr. 16 und Nr. 320. Die historischen Bahnen fahren an diesem Tag kostenlos.

Darüber hinaus ist auch die Geraer Spatzenbahn den ganzen Sonnabend zwischen Innenstadt und Lusan unterwegs: Einsteigen lohnt sich hier vor allem für die Kleinsten, denn in der Bahn erwartet sie ein Kinderprogramm zum Lachen und Mitmachen. Alle Bahnen starten einmal stündlich ab Heinrichstraße, Abfahrten gibt es jeweils zur Minute 09 (Spatzenbahn), Minute 24 (Nr. 12), Minute 39 (Nr. 16) und Minute 54 (Nr. 320). Der detaillierte Fahrplan ist unter www.gvbgera.de zu finden. Doch auch auf dem Festgelände selbst ist der GVB mit einem Stand vertreten. 

Am Vorabend des Stadtteilfestes „40 Jahre Lusan“ sind die neuen Räumlichkeiten des sozialen Zentrums „S.C.H.A.T.Z.“ in der Karl-Matthes-Straße 23 in Lusan feierlich eröffnet worden. Das soziale Zentrum S.C.H.A.T.Z. wird Beratungsdienste des Caritasverbandes und anderer Wohlfahrtsorganisationen sowie die Werkstätten der Beschäftigungsförderung beheimaten. Der Umzug des Sozialrestaurants „S.C.H.A.T.Z.-stübchen in das Objekt ist in Planung. Zudem laufen Gespräche zur Ansiedelung weiterer sozialer Einrichtung in der Karl-Matthes-Straße 23. Im S.C.H.A.T.Z. werden rund 100 Menschen Beschäftigung finden. 

Der Startschuss für den Bau der Plattenbausiedlung fiel am 28. April 1972. Danach schossen die Neubauten wie Pilze aus dem Boden. Die ersten Wohnungen wurden im September 1973 bezogen. 1974 öffnete mit der heutigen IGS die erste Schule. Parallel entstand die notwendige Infrastruktur. Ende der 80er Jahre bot Lusan rund 45.000 Menschen ein Zuhause. Heute sind es 21.000. Der umfassende Umbau des Stadtteils begann 1994. Dabei gingen Rückbau, Sanierung und Modernisierung Hand in Hand. Überall, wo die „Platte“ verschwand, leuchtet Lusan Grün. Erhalten blieb die Infrastruktur, die der Stadtteil braucht – von Verkehr, über Kitas und Schulen bis zu Handel und ärztlicher Versorgung.

( Gera (NG), 13.07.2012 )

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