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Vom Tiergehege zum Zoo

Gera (NG). 50 Jahre und kein bisschen älter. Im Gegenteil: Geras Tierpark wird immer jünger und anziehender. Am 30. Juni 1962 auf Initiative Geraer Bürger als Tiergehege zunächst mit nur einheimischen Arten gegründet, gehört der Thüringer Waldzoo inzwischen zu den beliebtesten Kultureinrichtungen Ostthüringens. Er lockt jedes Jahr weit über 100.000 Besucher aus nah und fern in den Martinsgrund im Stadtwald. Die Idee, diesen zur Erholung zu nutzen, entstand 1961, als die am Ausgang entspringende Quelle durch Geraer Handwerksfirmen neu gestaltet wurde. Zunächst 4,5 Hektar groß, wuchs das Gelände Ende der 60er Jahre auf zwölf Hektar. Heute leben auf dem 20 Hektar großen Areal über 500 Tiere in zirka 80 verschiedenen Arten. Sie sind überwiegend auf der nördlichen Halbkugel beheimatet, aber auch Exoten sind dort zu Hause, etwa der Löwe als Geras Wappentier. 1975 kam mit der Parkeisenbahn eine weitere Attraktion dazu, die inzwischen jährlich rund 35.000 Gäste befördert. Das 50-jährige Bestehen feiern die Mitarbeiter sowie der Verein der Freunde und Förderer des Tierparks gemeinsam mit den Besuchern am Sonntag, 1. Juli. An diesem Tag wird von 9 bis 18 Uhr tierisch was los sein. Das Spektrum reicht von Spiel, Spaß, Plüschtierparty und Ponyreiten für die Jüngsten, über Musik und Unterhaltung an der Waldschänke. Mittelalterlich geht es am Bauernhof zu, wo die Ritter des Volkes von Caraslan ihr Lager aufschlagen. Außerdem „schnitzt“ Holzkünstler Marcus Malik mit der Kettensäge verschiedene Motive aus Baumstämmen. 

Die 18 Mitarbeiter und vier Azubis sowie viele helfende Hände warten im Gelände mit Tierparaden auf, präsentieren Technik und zeigen, wie man Futter für eine artgerechte Haltung der Tiere zubereitet. 

( vorstufe, 28.06.2012 )

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