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„Glück Auf ist die beste Wohnungsgenossenschaft im Freistaat“

„Aller guten Dinge sind drei“, meint Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, die am Montag zu einer Stippvisite in der Otto-Dix-Stadt Gera weilte. Eine ihrer Stationen war die WBG „Glück Auf“ Gera eG, wo sie kurzer Hand gemeinsam mit WBG-Vorstand Uwe Klinger, der OB-Kandidatin Dr. Viola Hahn und Mario Bürger, vom Architektur- und Ingenieurbüro Eugen, Wolf und Winter zum Spaten griff und so den symbolischen Startschuss zum Baubeginn des 3. Bauabschnitts Wohnpark „Berliner Straße“ gab.

Wie schon beim kürzlichen Spargelstechen in Lützensömmern bewies die Landesmutter auch hier, dass die kräftig mit anpacken kann. Ob Spargelstechen oder Spatenstich, beides sei für sie kein Problem, Hauptsache es hat was mit Erde zu tun“, scherzt sie und fügt an, „es war alles nur etwas kurz. 

Uwe Klinger zeigte sich überrascht über die vielen jungen Menschen und vor allem Mütter mit ihren Kindern, die am Wochenende im Hofwiesenpark gefeiert haben. „Man könnte den Eindruck gewinnen, wie haben gar kein demografisches Problem. Doch schon heute ist jeder Vierte Geraer älter als 65 Jahre und 2025 liegt dieser Anteil bereit bei 36 Prozent und dies bei Abnahme der Bevölkerungszahl“, so Uwe Klinger. Diesem Trend angepasst, liegt eines der Vorteile am Wohnstandort „Berliner Straße“ mit dem Angebot von überwiegend kleinen Wohnungen, barrierefrei und mit großen Balkons. 

Für Hannelore Linke war die Barrierefreiheit, neben der zentralen innerstädtischen guten Lage, ein wichtiger Grund, um sich für diesen Wohnstandort zu entscheiden. Seit Ende Juli 2011 wohnt sie im Wohnpark und schwört vor allem auf die große Küche in ihrer 45 Quadratmeter großen 1-Raumwohnung. „Ich bin von Beruf Köchin, da ist für mich die Küche das Wichtigste.“ Gekommen zum symbolischen Spatenstich war auch das Ehepaar Dieter und Elfriede Moths, die seit August 2011 im Wohnpark wohnen. Fahrstuhl, Barrierefreiheit und Dusche, machten ihnen die Entscheidung für die WBG „Glück Auf“ leicht. 

Bis September 2013 sollen die 40 barrierefreien Wohnungen – acht 2-Raum- (je 62 qm) und 32 1-Raum-Wohnungen (46 qm) – bezugsfertig sein. Der geplante Investitionsaufwand liegt bei vier Millionen Euro, davon wurden 1,3 Millionen Euro, als Baudarlehen aus dem Innenstadtstabilisierungsprogramm, beim Freistaat beantragt. Es handelt sich um zwei Häuser, die über ein gemeinsames Untergeschoss miteinander verbunden werden, wo sich auch ein Concierge-Bereich befindet. Die künftigen Bewohner der 1-Raum-Wohnungen können aus acht unterschiedlichen Wohnungstypen wählen. 

Barrierefreiheit, altersgerechte Wohnen, was hier realisiert wird, sei eine super Sache, sagte die Ministerpräsidentin, gehöre doch zu einem würdigen Leben neben Essen und Trinken auch das Wohnen. Genauso wichtig sei aber auch der Schutz vor der Vereinsamung. „Gerade unsere älteren Menschen wollen und sollen vom Recht auf Teilnahme am Leben gebrauch machen“, betonte Christine Lieberknecht, die dabei von einem der Mieter erfuhr: „Glück Auf ist die beste Wohnungsgenossenschaft im Freistaat

Gemeinsam mit Dr. Viola Hahn suchte sie das Gespräch mit den Bewohnern. Dabei ging es auch um die Stichwahl am 6. Mai. Verständlich, dass sich die CDU-Politikerin Christine Lieberknecht dabei hinter Dr. Viola Hahn stellte. Ihre Botschaft an die zahlreich gekommenen Mieter: Machen sie gebrauch von ihrem demokratischen Recht auf Wahlen. Gehen sie am Sonntag zur Wahl.

( Reinhard Schulze, 04.05.2012 )

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